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Alt 07.07.2005, 11:03   #91
Bell
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Beiträge: 2.577
Eine Unverfrorenheit ohne Gleichen ist folgender Artikel in der Ostfriesenzeitung :

Zitat:
06.07.2005

Insektenhotels anstelle von Krähenfallen

Leer - Die Schüler der Berufsbildenden Schulen (BBS) II in Leer bauen in
Zukunft keine Krähenfallen mehr. Das erklärte Schulleiter Wolfgang Kaldasch
auf Anfrage der Grünen-Kreisvorsitzenden Mechthild Tammena, zugleich
Mitglied des Berufsbildenden Ausschusses im Kreistag. Die
Arbeitsgemeinschaft "Umwelt und Natur" der BBS II hatte bis vor kurzem so
genannte norwegische Krähenfallen für das Rabenkrähen-Projekt hergestellt.
Die Kosten für das Material hatte der Landkreis Leer übernommen. Das unter
Federführung der Kreisjägerschaft laufende Projekt wird von Umwelt- und
Naturschützern in ganz Deutschland teilweise scharf kritisiert. Deshalb
sollte, so Tammena, die Schüler-AG nicht in das umstrittene Projekt
einbezogen werden. Jetzt bauen die BBS-Schüler anstelle der Krähenfallen
Insektenhotels.

Sie haben Jugendliche in ihr "schmutziges Geschäft" eingebunden, wohl in der Hoffnung diesen gleich das passende "Weltbild" zu vermitteln und obendrein Arbeit und Geld zu sparen, denn die Fallen wurden aus Steuermitteln finanziert

Ich koche bald vor Wut !
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Alt 26.07.2005, 17:28   #92
Bell
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Beiträge: 2.577
Verschnaufpause für die Rabenvögel oder das Ende ?

Krähenversuch im Landkreis Leer:

Landwirtschaftsministerium und Tierärztliche Hochschule wollen Ergebnisse abwarten

Hannover. Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat den Landkreis Leer gebeten, die großflächige Fangaktion von Krähen im Kreisgebiet bis zum Vorliegen der Auswertung des zweiten Fangabschnittes nicht wieder aufnehmen zu lassen.

Das Fangprojekt ist von der örtlichen Jägerschaft mit großem Engagement vorangebracht worden. Ein erstes Zwischen-ergebnis hat gezeigt, dass die großflächige Fangaktion erfolg-reich verlaufen ist. Jetzt sollen die Fangergebnisse, die bis zum 15.07. gemeldet werden mussten, weiter ausgewertet werden, bevor in Abstimmung mit dem Institut für Wildtier-forschung der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) über die eigentlich ab 01.08. mögliche Fortsetzung des Fangprojektes entschieden wird.

Unter anderem wird ermittelt, ob durch die Fangergebnisse die Krähenpopulation deutlich reduziert werden konnte oder ob Zuwanderung bzw. größere Vermehrungsaktivität den Bestand kompensiert hat. Auch der Frage, ob die beabsichtigten positiven Auswirkungen auf andere Tierarten stattgefunden haben, wird nachzugehen sein.

Inzwischen wurden von Wissenschaftlern auf Untersuchungen in den Niederlanden hingewiesen, die großflächig erhobene Prädatorenuntersuchungen für Wiesenbrüter zum Gegenstand haben sollen. Sollten tatsächlich neue Forschungsergebnisse aus Holland für vergleichbare Biotopverhältnisse Ergebnisse liefern, die das Projekt in Leer ebenfalls zum Inhalt hat, wäre nach Auffassung des Landwirtschaftsministeriums und des TiHo-Instituts eine Doppeluntersuchung nicht sinnvoll.

http://www.ml.niedersachsen.de/maste...501&I=655&L=20
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