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Alt 16.07.2012, 12:54   #1
CORINA
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Krähen atakieren meine Katzen usw

Hu huu ihr lieben,

lange war ich nicht hier, bin ja so ganz ohne Piepmätze.
ABER nun hab ich ein Problem.
Ich bin letztes Jahr nach Kassel in eine recht besiedelte Ecke gezogen.
Meine Miezen genießen auch hier Freigang.
Seit 3 Wochen sucht uns hier ein Krähenpaar heim.
Und diese Lauser werden immer schlimmer.
Mittlerweile attakieren sie meine Katzen und auch Nachbarskatzen werden nicht verschont.
Selbst Hunde von Leuten die durch unsere Straße gehen werden angegriffen.
Wie sich die alten Leute und davon gibt es einige hier erschrecken und Angst haben muss ich glaub ich nicht weiter ausführen.
Kurios ist es, dass die Krähen nicht dauerhaft hier sind, plötzlich sind sie da machen ein mords Theater und greifen an.
Gestern hat es den Nachbarskater und einen meiner Kater erwischt.
Ob der Nachbarskater was abbekommen hat weiß ich nicht, muss ich mal Fragen gehen aber mein Nanook hat eine Verletzung über dem rechten Auge und am Brustkorb unterseite.
Ich bin raus hab mit der Wasserpistole drauflosgeschossen und als sie mich angegriffen haben, gabs was mit nem Stock um die Ohren.
Ich liebe Tiere egal welcher Art aber angreifen lasse ich mich nicht und auch meine Tiere gehen mir da über alles.
Nun habe ich gelesen das die Krähen geschützt sind...
Heißt das jetzt das die hier wilde Wutz spielen und Tier und Mensch verletzen dürfen?
__________________
Liebe Grüße Melanie

Geändert von CORINA (16.07.2012 um 12:57 Uhr)
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Alt 16.07.2012, 16:43   #2
Pandion
mit Kücken
 
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Beiträge: 8.168
Ja Krähen gehören zu den geschützten Arten, wie alle anderen Vogelarten in D und dürfen nix mit nem Stock um die Ohren bekommen.
Krähen gehören im Normalfall zu den recht scheuen und vorsichtigen Arten. Nun müste man erfahren ob es sich eventuell um Handaufgezogene und somit Fehlgeprägte Krähen handelt, die nicht fachgerecht ausgewildert wurden und somit zu "Problemvögeln" werden könnten. Wenn es an dem wäre müsste man sie eventuell versuchen nochmals zu fangen und in eine Fachgerechte Auswilderungsstation geben.
Oder aber es handelt sich um ein Elternpaar die mit ihren Jungen unterwegs sind und alle die ihren Jungen gefährlich werden könnten, attakieren. Das vergeht dann wieder.

Woher weist Du eigentlich, das die Verletzung, die Deine Katze hat, von der Krähe ist?



Liebe Grüße von Silke
__________________
Jedes Kind ist ein Zeichen der Hoffnung für diese Welt.
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Alt 16.07.2012, 16:47   #3
Bettina
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Beiträge: 6.085
solche Attacke hatte ich auch einmal erlebt, allerdings war da ein Jungvogel fast flügge war und die Eltern haben einfach ihr Junges beschützen wollen.
Ich vermute mal ,das dass jetzt auch so bei dir ist.
__________________
Bettina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2012, 17:16   #4
CORINA
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Beiträge: 69
Na ich bin ja nur weil die Krähen meinen und den Nachbarskater angegriffen haben raus.
Mein Nanook hat sich ordentlich unter den Krähen gedreht und gewunden.
Von daher weiß ich sehr genau woher er die Verletzungen hat.
Und sorry wenn mich eine Krähe angreift gibts dicke was um die Ohren, ob nun mit nem Stock oder sonstwas.
Lasse mich gewiss nicht verletzen, soviel selbstschutz muss sein.
Nachbarskater hat soweit nix abbekommen, geht seitdem aber nur noch auf den Balkon.
Die Krähen sind IMMER nur zu zweit, da ist kein Junges dabei und auch ein Nest haben wir hier im Umkreis nicht, da hab ich schon nachgesehen.

Na prima, mal sehen wann ein Mensch ernsthaft von den beiden Verletzt wird, meine Katzen bleiben jedenfalls erstmal drin.

Und wie soll ich rausbekommen ob die Krähen mit der Hand aufgezogen wurden?
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Liebe Grüße Melanie

Geändert von CORINA (16.07.2012 um 17:20 Uhr)
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Alt 16.07.2012, 17:34   #5
klumpki
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Wenn es zwei Krähen sind, scheidet Handaufzucht aus, dann haben sie wahrscheinlich Nachwuchs in unmittelbarer Nähe und sind deshalb aggressiv. Die Kleinen sind versteckt in Büschen und Bäumen, sitzen nicht mehr im Nest.

Hab etwas Geduld, sicher sind sie bald weg. Krähen führen ihren Nachwuchs früher oder später meist auf umliegende Felder, damit sie dort lernen Mäuse und Co zu jagen.

Selten halten sie sich dazu in Gärten auf. Sie warten nur darauf, dass die flüggen Küken sicher fliegen können.
__________________
Viele Grüße aus der Rhön

Monika
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Alt 16.07.2012, 17:55   #6
CORINA
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Okay, dass lässt mich hoffen.
Möchte weder das die Miezen noch die Krähen zu Schaden kommen, aber schützen werde ich mich und meine Tiere im Notfall aber schon.
__________________
Liebe Grüße Melanie
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Alt 16.07.2012, 18:07   #7
Alfred
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Ich weiß nicht was es dabei gibt wo man sich aufregen kann.
In 99,99% aller Fälle sind es die Katzen die hilflose Vögel fangen und töten. Nur so zum Spaß weil aus Hunger ja bestimmt nicht.
Daß nun ein Krähenpaar den Spieß mal umgedreht hat finde ich nicht verkehrt. Allerdings werden die Krähen mit Sicherheit nicht aus Spaß an der Freude die Katzen angreifen sondern mit Sicherheit einen guten Grund haben. Wie schon die Vorschreiber vermute auch ich daß sie ein Junges führen und das gegen Freßfeinde zu Recht verteidigen.
Es ist halt so daß derjenige der seine Katzen streunen läßt auch damit rechnen muß daß sich mal wer gegen sie wehrt. Schließlich läßt ja auch niemand seinen Hund ohne Aufsicht streunen. Und falls doch ist da meist der Jäger mit der Flinte da weil da nun mal gar nicht geht. Wären die Katzenhalter so einsichtig wie die Hundehalter gäbe es solche Probleme wie das hier vorgestellte mit Sicherheit nicht.
__________________
Viele Grüße, Alfred
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Alt 16.07.2012, 21:16   #8
swift_w
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Beiträge: 5.830
Hallo Alfred,

volle Zustimmung !
Nicht alles dreht sich um astronomisch vermehrte Hauskatzen.

VG
Swift_w
__________________

steilwandige eierverlustarme Holznistmulde f. Mauersegler

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Alt 16.07.2012, 23:55   #9
CORINA
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Beiträge: 69
Och Alfred, sag mal woher willst du denn wissen das meine Katzen streunen?
Meine Katzen bewegen sich in einem Radius von 100m ums Haus, sind Kastriert, geimpft, gekennzeichnet und das einzige was sie an beute mit heimbringen sind Mäuse, mal eine Ratte und Baumpilze.
Sie hocken mit den Igeln des Nachts unterm Balkon und knuspern einträchtig Futter.
Rufe ich meine Katzen sind sie stets zur stelle.
Und Nachts um 0 Uhr ist zapfenstreich, da müssen alle rein.

Streunen tun Tiere, die keinen festen Bezugspunkt haben und das haben meine Katzen in jedem Fall.

Stell dir vor, es gibt auch noch Katzenhalter die sich intensiv um ihre Tiere kümmern.
So und wenn wir schonmal beim Thema sind, die Krähen richten imensen schaden an, wie oft hat mir eine einem Igel den Kopf aufgehakt, ich hab gesehen wie sich krähen über Lämmer hermachen oder Hühner umbringen und Junge Singvögel und kleine Entenküken umbringen.
Klar die Krähe hat ja auch Hunger und die Katze nicht..
Das ist normal ja?
Vergiss nicht das Katzen Raubtiere sind, man kann sie nicht einsperren, genausowenig wie man Krähen einsperren kann/sollte und es gibt auch genug Katzen die kein Zuhause haben und die eben auch fressen müssen.
Fressen und gefressen werden...das Gesetz der Natur.!!!
__________________
Liebe Grüße Melanie
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Alt 17.07.2012, 02:41   #10
Alfred
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Registriert seit: 07.2003
Ort: 66... Saarland
Beiträge: 953
Hallo Melanie,
Du schreibst:
Zitat:
Vergiss nicht das Katzen Raubtiere sind, man kann sie nicht einsperren
So, was machen dann die Millionen Großstadtkatzen im fünften oder achten Stock denen es nicht möglich ist draußen rumzurennen?
Es ist also durchaus möglich Katzen im Haus zu halten ohne daß sie streunen. Und unter streunen verstehe ich das herumstreichen in der Umgebung ohne irgendwelche Aufsicht. Wie schon mal erwähnt wäre die gesamte Umgebung außer sich wenn es Hunde wären, z.B. ein Pitbull obwohl so einer wenn gut erzogen völlig harmlos ist. Auch Hunde dürfen auf Wiese und Feld frei laufen und sich austoben aber hast Du da schon mal einen ohne Herrchen oder Frauchen gesehen? Wohl noch nie. Da gibts schon eklatante Unterschiede. Übrigens stammen die Hunde auch von Raubtieren ab oder was meinst Du ist ein Wolf?
Ich habe auch schon etliche zufriedene Wohnungskatzen erlebt, halt in der Stadt, und kann sagen daß denen offensichtlich nichts abgeht. Wobei sowieso niemand eine teure Perser- oder sonstige edle Rassekatze einfach so frei laufen läßt. Seltsamerweise gilt da der Spruch vom Raubtier das man nicht einsperren kann überhaupt nicht mehr.
Deinen Spruch vom Gesetz der Natur kann ich nicht nachvollziehen. Würde man dem nachgehen dann wäre das Katzenproblem schon lange gelöst. Denn die Population der heimatlosen Katzen wird dadurch aufrecht erhalten daß mitleidige Seelen die füttern. Verstehe ich ja. Wäre das aber nicht der Fall wären diese Katzen zum allergrößten Teil schon lange tot. Damit hätte sich das von selbst erledigt.
Wären die Katzenhalter so vernünftig wie Du es immerhin bist und hätten ihre Katzen sterilisiert gäbe es das Katzenelend überhaupt nicht. Aber wenn es dann heißt 80€ für den Tierarzt dann ist die Tierliebe direkt erloschen. Schließlich gibts Katzen wie Sand am Meer und so eine stinknormale Hauskatze ist ja monetär gesehen absolut nichts wert.
Du kannst schreiben was Du willst, Katzen gehören wie Hunde unter Aufsicht. Alleine schon die Mistviecher über die meine Mutter sich im Winter täglich ärgerte weil sie am Futterplatz der Vögel auf Beute lauerten reichen für meine Ansicht. Und man kann Katzen nun mal nicht vom Grundstück fernhalten, irgendeinen Weg finden die immer. Und wenns übers Garagendach ist, sie sind nicht fernzuhalten. Und das muß man von der Rechtsprechung her auch noch dulden. Bei Hunden seltsamerweise nicht.
__________________
Viele Grüße, Alfred
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