Im gleichen Nichtbrüternahrungstrupp wo sich die Oelzschauer Pflegestörchin 2022 befand konnte ich damals auch einen Storch mit einem offenen Metallfußring fotografieren. Es handelte sich um einen Storch vom Jahrgang 2021 aus Trebur - Hessenaue in der Nähe von Wiesbaden wo die Störche schon mit Ringen der Vogelwarte Helgoland ausgestattet werden. Diese Serie ist vermutlich eine Ausnahme denn wie Radolfzell verwendet auch Helgoland die schwarzen sechseckigen Elsa- Kunststoffringe mit weißer Schrift.
Im Vorjahr konnte ich den Storch gegen Ende der Brutsaison auf dem Horst in Mutzschen ablesen wo das Brutpaar das Nest vorzeitig verlassen hatte.
Nach zwei vergeblichen Anläufen konnte ich heute mit Serras Hilfe und Bestätigung der Buchstaben der Ringnummer durch die Storchenfreunde des Mügelner Heimatvereins im Ausschlußverfahren festmachen, das es sich bei der neuen Storchendame um die südhessische Störchin EB43 handelt.
Der Geburtsort ist keine 70 km Luftlinie von Gebroth entfernt , wo "Bodo" beringt wurde.
Gestern und heute sind bei uns an verschiedensten Orten Ankünfte gemeldet worden.
Von den bekannten beringten Westziehern sind erfreulicherweise fast alle bereits zurück und abgelesen worden.
Sachsenstörche und noch mehr Störche
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