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Meine Rauchschwalben 2013

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kaninchenzuechter
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Meine Rauchschwalben 2013

Beitrag von kaninchenzuechter »

Alle guten Dinge sind zwei
Donnerstag, 20. Juni 2013, 22:55

Hallo Naturfreunde!
Ich wohne in der Lausitz einer der schönsten, wasser- und tierreichsten Gegenden Deutschlands, im Biosphärentesevat "Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft".
Das soll nicht heißen, dass bei uns alles in Ordnung ist. Besonders die zugezogenen Tiere machen
uns zu schaffen.
Der Mink hat unsere Lachmöven-Kolonien vernichtet. Waschbären haben die GraureiherGraureiher vertrieben.
Rauchschwalben begleiten mich praktisch schon seit der Kindheit. Bei uns Sorben haben die Schwalben etwas
Mystisches an sich. Sie sollen das Gehöft vor Feuer schützen und sind sehr beliebt. Früher hatten wir noch einen
Kuhstall. Jetzt müssen sich die Vögel mit dem Vorbau vor meinen Kaninchenställen begnügen. Das ging jahrelang gut, bis eines Tages das Nest runter fiel.
Vergangenes Jahr hatten wir wieder 3 Schwalben. Man sagt zwar, „alle guten Dinge sind drei“aber es war nicht gut. Die drei Schwalben
haben ein und ein halbes Nest unmittelbar nebeneinander gebaut. Nun sind Rauchschwalben im
Gegensatz zu Mehlschwalben nicht gerade gesellig. 2m Nestabstand muss eingehalten werden.
Es gab nur Kämpfe und nur eine Brut.

Dieses Jahr trafen die Rauchschwalben schon am 13.04.2013 ein. Es ging gleich zur Sache! Sie
paarten sich auf meinem 2m Amateurfunk-Rundstrahler. Ich was froher Hoffnung, bis sich nach einigen Tagen ein besonders großes
schönes Männchen einfand. Der durfte sofort mit dem Weibchen auf dem Nest übernachten,
während der Angetraute die Nacht bei schlechten Wetter vor dem Kaninchenstall verbrachte. Es gab nur
Kämpfe! Soll sich denn der Zirkus von 2012 wiederholen? Sie kämpften so verbissen, dass sie
sich dem Erdboden gefährlich näherten. Die Katze war schon auf dem Sprung, und ich konnte
Schlimmeres verhindern. Ich konnte aber nicht immer dabei sein und fand das schöne große Männchen
am nächsten Morgen tot auf dem Hof.
Es wurden Eier gelegt, gebrütet und während die jungen Rauchschwalben in der Nachbarschaft infolge der schlechten
Witterung verhungerten, schlüpften 5 Schwalben in einer Schönwetterperiode und sind fast flügge.

Dieter
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kaninchenzuechter
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Der verlorene Sohn

Beitrag von kaninchenzuechter »

Freitag, 21. Juni 2013, 19:22
Hallo Naturfreunde!

Es wird eng im Nest. Die Schwalben sind gewachsen und nutzen auch noch das halbe Nest daneben.
Körperkontakt ist bei dieser Hitze nicht erwünscht. Es sind 5 und das freut mich besonders.
Gestern waren es nur 4. Einer flatterte über den Erdboden und landete irgendwo im Garten in
den Kartoffeln. Was mit Schwalben in Erdbodennähe passiert, war mir bekannt.
Als ich abends die Kaninchen fütterte bemerkte ich den Ausreißer in einem Regal neben dem Stall.
Die Eltern kümmerten sich um ihn und er wurde gut gefüttert. Am nächsten Morgen saß er immer noch dort, obwohl es
die ganze Nacht gewittert hatte. Wenig später fotografierte ich ihn im Nest.
Meine Freude dauerte nicht lange. Schon am Nachmittag hatte er das Nest wieder verlassen, konnte schon ganz
gut fliegen und saß auf dem Dach.
Ach wie schön muss es sein, zu fliegen wie ein Vogel!



Dieter
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kaninchenzuechter
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Die respektlose Jugend

Beitrag von kaninchenzuechter »

Samstag, 22. Juni 2013, 23:15
Hallo Naturfreunde!

Was machen eigentlich die Rauchschwalben den ganzen Tag?
Von meinem Paar weiß ich es. Sie rackern von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und
kommen kaum noch zum Zwitschern. Nicht nur, dass sie ständig Futter ranschaffen, sie müssen
sich auch noch um den Abfall kümmern. Das klappt am Anfang recht gut. In schnabelgerechten Behältern
wird der Kot weit weg getragen. Spätestens nach einer Woche funktioniert das nicht mehr.
Die Jungen warten nicht mehr, bis die Eltern den Kot abholen. Ich habe ein Stück Pappe
drunter gelegt. Die Alttiere fliegen auch nicht mehr so weit. Spätestens vor dem Hoftor lassen sie ihre
Last fallen, wodurch es eine interessante Musterung erhalten hat.Dennoch liebe Naturfreunde, nur Ihr
könnt mich verstehen, was sind schon die paar Kleckse gegenüber dem Glücksgefühl, das man hat, wenn man sich den
Tieren so weit nähern kann, dass sie einen in die Nase picken könnten.

Zurück zu meiner Frage. Was machen denn die anderen Schwalben ich meine die Junggesellen?
Ich kanns Euch sagen, sie machen das gleiche, wie unsere Jugend.
Sie spielen!
Natürlich spielen Sie nicht mit dem Computer. In der Gefährlichkeit würde ich das eher mit S-Bahn-Surfen vergleichen.
Ihr Spiel heißt:
Falken ärgern.
Plötzlich erscheinen am Himmel ca. 100 Schwalben und machen einen furchtbaren Lärm. In der Mitte erkennt man einen
Falken. In kurzer Zeitfolge nähern sich die schwarzen Teufel dem Greifvogel und schreien ihn an. Dem armen Kerl bleibt,
so wie ich es vor einer Woche beobachtet habe, nichts weiter übrig, als den nächsten Baum aufzusuchen. Einige Schwalben
zogen sich gelangweilt zurück. Aber als er wieder aufstieg waren alle wieder da und die Hetzjagd ging weiter.
Der Greif ließ sich auf Nachbars Nussbaum nieder. Ich konnte ihn beobachten. Er war groß und hatte bläuliches Gefieder.
Es war ein Wanderfalke. Ich bin hier im Biosphärenreservat einiges gewöhnt. Sehr oft kann ich vom Garten aus Seeadler
beobachten. Ein Eisvogel hatte es sich auf meinem Terrassendach bequem gemacht, aber einen Wanderfalken hatte ich
bisher noch nie gesehen. Nicht mal vor diesem gefährdeten Vogel zeigten die Schwalben Respekt.
Übrigens ein Kaninchenzuchtfreund hat mir erzählt, er beobachtet, wie ein Falke bei so einer Hetzjagd eine Schwalbe erwischt hat.
Es schrie nur noch eine Schwalbe. Die anderen sind sofort verschwunden. Da war Schluss mit lustig.
Dieter
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kaninchenzuechter
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"So mancher Abschied ist ganz nützlich, und doch tut jeder weh."

Beitrag von kaninchenzuechter »

Donnerstag, 27. Juni 2013, 10:20
Hallo Naturfreunde!

Die jungen Rauchschwalben haben sich gut entwickelt. Sie haben die Größe der Eltern erreicht und übertroffen. Die gelben
Schnabelränder verschwinden. Immer öfter verlassen sie das Nest und drehen auf dem Hof ihre Runden. Auf meiner Antenne werden sie gefüttert.
Ich bin froh. dass sie im Hof bleiben. Als unser Haus noch über Freileitung angeschlossen war, trafen sie sich am Hausanschluß. Dort wurden sie z.T.
von Elstern totgepickt. Obwohl es mir schwerfällt, hätte ich es doch gern, wenn die Schwalben das Nest bald für immer verlassen.
Ich wünsche mir noch eine zweite Brut. Leider verzögert sich der Prozeß infolge der schlechten Witterung. Ich hab einmal gelesen,
bei der zweiten Brut würden die Kinder aus der ersten Brut beim Füttern helfen. Stimmt das? Ein weiterer Grund ergibt sich
aus der Anzahl der Schwalben. Obwohl die Rauchschwalben nach den Sperlingen hier die zweithäufigsten Vögel sind, habe ich den
Eindruck, dass es weniger geworden sind. Eine zweite Brut wäre dringend erforderlich.
Mehlschwalben gibt hier wenig (ca. 10% aller Schwalben).
Nur an einigen größeren Bauernhäusern findet man deren Nester.
Mauersegler gab es hier bis zur Wende nicht. Danach sah man hier viele Segler, worüber ich
mich nicht freuen konnte. Sie kamen aus den Städten, weil dort die Fassaden erneuert wurden. Für die schönen Vögel gab es kein Platz mehr.
Auch bei uns war kein Platz für sie und so sind sie wieder verschwunden.
Uferschwalben in unmittelbarer Nähe kenne ich nur aus der Kindheit.
Sie brüteten in den Tagebaukippen. Die Kippen wurden eingeebnet.


Dieter
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auf zur nächsten Runde

Beitrag von kaninchenzuechter »

Sonntag, 7. Juli 2013, 12:57
Hallo Naturfreunde!
Die jungen Rauchschwalben verließen täglich nach Sonnenaufgang das Nest und schlossen sich anderen Schwalben an.
Sie saßen auf Telefonleitungen oder drehten bereits in luftiger Höhe ihre Kreise. Zur Zeit sind es ca 30 Jungtiere.
Die Zahl erhöht sich im Laufe des Sommers. Manchmal sieht man die Jungschwalben tagsüber nicht mehr im Dorf.
Wo mögen sie nur sein? Nach Sonnenuntergang sind sie wieder da und ziehen im Dorf ihre Kreise.
Ich beobachtete sie über unserem Hof. Alle konnten ausgezeichnet fliegen. Wo sind meine Schwalben?.
Plötzlich kamen 5 Schwalben im Sturzflug auf mich zu und landeten im Sekundentakt im Nest.
Offenbar bleiben die Geschwister innerhalb der Schar zusammen.
Dann wurde noch ein Weilchen leise gezwitschert bevor Ruhe eintrat. Für das Männchen war kein Platz im Nest.
Er durfte vor dem Nest übernachten.
Seit vorgestern hat sich die Situation geändert.
Unter großem Geschrei wurden die Jungschwalben vertrieben und kehren seitdem nicht mehr ins Nest zurück.
Was jetzt kommt ist mir aus vergangenen Jahren bekannt. Zuerst wird das Nest gereinigt.
Ich konnte beobachten, wie das Nest nach Lausfliegen abgesucht wurde.
Das Ungeziefer wurde aus dem Nest geworfen. Zuvor wurden dessen Köpfe vom Körper getrennt.
Mehlschwalben konnte ich in unserem Dorf keine mehr finden.
Eine stattlich Anzahl Mauersegler beobachtete ich neulich in Lohsa.
Übrigens nicht nur junge Schwalben bilden Gruppen. Junge Graugänse suchen jeden Abend bestimmte Übernachtungsteiche auf.
Morgens kehren sie wieder zurück. Gänse können nicht den Schnabel halten. Der "Fluglärm" übertrifft das morgentliche Trompeten der Kraniche.
Vergangenes Jahr wurden, wie mir Herbert Schnabell berichtete, 2000 pendelnde Graugänse geschätzt.

P.S. Das erste Ei wurde gerade gelegt.
Gruß
Dieter
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wo die Welt noch in Ordnung ist

Beitrag von kaninchenzuechter »

Donnerstag, 25. Juli 2013, 15:16

Hallo Naturfreunde!

Bei uns auf dem Land geht das Leben noch nach eigenen Regeln. Jeder kennt jeden, man hilft sich untereinander und tratscht natürlich auch über jeden. Wir sind wie eine große Familie. Wenn etwas zu tun ist machen alle mit wie z.B. beim jährlichen Schleppertreffen.
Neulich rief mich Manfred an. Ich möchte seine Kaninchen nach Rammler und Häsinnen trennen. Kannst Stroh mitnehmen.
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Bevor ich Manfreds Grundstück betrat warf ich einen Blick auf die Antenne meines Funkfreundes Reinhard.
Da sind ja u.a. Mehlschwalben auf der Antenne. Wo kommen die nur her?
Nachdem ich die die Kaninchen getrennt hatte, wollte ich wissen, ob er Mehlschwalben auf seinem Grundstück hat.
„ Die hätten mir gerade noch gefehlt. Ich habe schon genug Rauchschwalben!“.
Wie viel ist genug?
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Als er mir das dritte Nest gezeigt hatte, lief ich erst einmal nach Hause und holte den Fotoapparat. 17 Nester hat er mir gezeigt.

Er versicherte mir , das alle belegt waren. Einige brüten schon wieder.
Wahnsinn, so viele Schwalben auf dem Hof eines Kleinbauern!
Allerdings haben auch bei ihm infolge der schlechten Witterung nicht alle Jungschwalben überlebt.

Aber ich denke, die Natur gleicht das aus. Man sollte sich auch nicht über jeden Nesträuber aufregen. Die Räuber werden selbst ausgeraubt.
So nistete unmittelbar neben meinem Grundstück ein Elsternpaar. Nach einigen Luftkämpfen mit Nebelkrähen ist das Paar
verschwunden. Ein Eichelhäher, der sonst immer krächst, zeigte im Ort eine lieblich Stimme. Auf dem Rückflug zum Nest im angrenzendem Wald hatte er fast immer ein Jungvogel im Schnabel. Neulich sah ich einen Schwarzmilan über sein Nest kreisen. Den Eichelhäher habe ich seit dem nicht mehr gesehen.
Mein größtes Naturerlebnis in diesem Jahr war der Luftkampf eines Seeadlers mit zwei Bussarden. Durch den direkten Vergleich wird klar, was 2,50 m
Flügelspannweite bedeuten.Der Adler wurde laufend von oben aus angegriffen. Er wirkte plump und langsam. Doch plötzlich drehte er sich auf
den Rücken, seine Fänge waren nach oben gerichtet und hätten beinahe einen Bussard ergriffen.
Vor einigen Jahren sah man fast täglich Seeadler am Knappensee.
Es hieß, sie hätten alle Eichhörnchen gefressen. Ich sah lange Zeit kein Eichhörnchen. Jetzt sind sie wieder da.
Die Natur regelt das selbst. Sie braucht uns nicht!
Was wir als „Naturschutz„ bezeichnen ist nichts weiter als ein verzweifelter Versuch unseren Schaden wieder gut zu machen.


Gruß
Dieter
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Der Platzhirsch

Beitrag von kaninchenzuechter »

Montag, 5. August 2013, 12:23
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Nesthocker.jpg
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Hallo Naturfreunde!
Jeden Tag kommen Mehlschwalben in unser Dorf und besetzen die besten Zwitscherplätze. Doch
am Abend zeigt es sich, wer hier der Platzhirsch ist. Es sind die Rauchschwalben. Meine drei Nesthocker können noch nicht dabei sein.
Gruß
Dieter
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in Familie

Beitrag von kaninchenzuechter »

Sonntag, 11. August 2013, 21:48
Hallo Naturfreunde!
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Bevor ich meine Kaninchen füttere, wollte ich schnell noch einige Fotos von meinen Nesthockern machen. Es waren nur zwei im Nest. Ich wartete ein Weilchen. Dann waren alle drei wieder im Nest. Mir wurde klar, meine zweite Brut ist flügge.
Doch was ist nun mit meiner Frage, ob die Jungtiere aus erster Brut beim Füttern der zweiten Brut helfen? Ich kann die Frage nicht
beantworten aber ich hatte ein interessantes Erlebnis.
Fast täglich treffen sich die Jungtiere aus der ersten Brut auf meiner Antenne. Da sie zur gleichen Zeit eintreffen, nehme ich an, dass sie auch in der Luft zusammen
bleiben. Gestern fanden sie sich zum ersten mal auf dem Nest ein. Das Männchen positionierte sich vor dem Stall und ließ es gewähren. Vom Nest war leises Zwitschern zu hören. Was habe sich die Geschwister aus unterschiedlichen Bruten zu sagen? Ihr meint, Schwalben können nicht reden? Ich denke schon.
Ich weiß, was sie sagen, wenn Gefahr besteht und wenn das Nest beim Füttern besetzt ist. Es kann immer nur einer zur gleichen Zeit füttern der Andere muss warten. Füttern muss ich auch meine Kaninchen. Dann bis zum nächsten mal.

Gruß Dieter
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Währen ich füttere bringen die Alttiere ihr Gefieder in Ordnung.
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einsam

Beitrag von kaninchenzuechter »

Sonntag, 18. August 2013, 13:01
Hallo Naturfreunde!
Längst ist die Rauchschwalben die häufigste Vogelart in unserem Dorf geworden. Allerdings bekommt man sie nicht immer zu Gesicht. Mal fliegen sie in großer Höhe, manchmal sehr niedrig und manchmal so wie neulich, als sich ein Gewitter näherte, gar nicht und sitzen auf den Drähten.
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Heute Abend sehe ich nahezu keine Schwalbe. Nur ein einsames Jungtier hat sich am Nest eingefunden Wo sind sie nur? Je mehr ich mich mit den Vögeln befasse umso mehr Fragen tauchen auf. Ein Grund für den Admin auch 2014 das Thema Rauchschwalben im Forum zu führen. Das heißt nicht, dass für dieses Jahr Schluss ist, Ich habe da noch einige Ideen im Hinterkopf. Lasst Euch überraschen. Gerade macht sich der erste Laubfrosch lautstark bemerkbar. Ihn zu finden, ist eine Kunst. Er kann sich wunderbar an den Untergrund anpassen. Wenn sein Quaken auf Regen hinweist, hat er Recht. Es wird regnen. Als letztes überfliegen die Graugänse unser Dorf. Danach gehört der Luftraum den Fledermäusen.

Gruß
Dieter
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artfremde Haltung von Mehlschwalben

Beitrag von kaninchenzuechter »

Sonntag, 18. August 2013, 19:10

Eine Idee konnte ich noch heute verwirklichen

Hallo Naturfreunde!

Ich habe herausgefunden, dass im Nachbardorf Groß-Särchen ein Bauer wohnt, welcher Mehlschwalben auf seinem Gehöft hat. Also habe ich mich heute aufs Fahrrad gesetzt und die Leute besucht. Als ich den Hof betrat sah ich zwar Mehlschwalben aber keine Nester an der Hauswand. Der Hausherr zeigte mir ein Raum in seinem Hof. So viele Nester!
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Ist denn das noch normal? Die Nester befinden sich nicht außerhalb sonder innerhalb eines Gebäudes. Sie sind nicht an derWand, sondern an der Decke.
Dann zeigte man mir noch 8 Rauchschwalbennester. In einem Nest waren junge Vögel.
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Nest.jpg (53.72 KiB) 462 mal betrachtet
Danke an den Schwalbenhalter. Für mich war es ein Erlebnis.

Gruß Dieter
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