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Ein nahezu totes Hühnerküken

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Ein nahezu totes Hühnerküken

Beitrag von VP-Archivar »

Elch schrieb am 13.07.2009, 09:56:

habe ich zur Pflege bekommen. Unter den schon vorhandenen Federn befand sich nur noch ein kleines Skelett, die Flügelchen schleppten über den Boden.
Ab unter den Pullover mit dem Nichts und dann mal schauen. Kotprobe ergab massenhaft Kokkzidien und dazu noch Luftröhrenwürmer. Im Kropf unverdaute Körner, die nicht weiter verdaut wurden. Kropfspülung beförderte gammelige angedaute Körnermassen zutage. Wie kann so etwas kleines so dermaßen stinken! Durchfall mit ebenfalls unverdauten Körnern.

Schweren Herzens behandelten wir Kokkzidien und Wurmbefall zeitgleich, obwohl der Ausgang bei einem so schwachen Tier ungewiß war.

Und nun, drei Tage später, rast ein keckes kleines Huhn hinter mir her. Es haut jeder Katze was auf das Maul, sitzt am liebsten hoch oben auf der Sessellehne oder auf meinem Arm und macht einen riesigen Aufstand, wenn es beim Autofahren in seiner Box sitzen soll. Es muß doch bei seiner neuen Mama sein.

Den Nabu-Mann, der gestern zu Besuch war, hat es ziemlich verwirrt. Wollte doch die Artenbestimmung nicht so recht klappen. "ist das überhaupt was einheimisches ?" "Hm, schon, nahezu ein gebürtiger Neudorfer." "Aber was ist das denn, es sieht ja fast aus wie ein Huhn
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Re: Ein nahezu totes Hühnerküken

Beitrag von VP-Archivar »

Bettina schrieb am 13.07.2009, 11:33:

eben eine neue Rasse:
Das Neudorfer Huhn
Wir haben ja auch hier die Famila Spatzen, Mecker Amseln
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Re: Ein nahezu totes Hühnerküken

Beitrag von VP-Archivar »

Pandion schrieb am 13.07.2009, 14:26:

Zitat:
Zitat von Elch Beitrag anzeigen
sitzt am liebsten hoch oben auf der Sessellehne

Na bist Du dir mit dem Huhn da auch ganz sicher? Klingt ja wohl doch eher nach "Angeber-Hahn". Der muß warscheinlich nur noch das krähen lernen.


Liebe Grüße von Silke
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Re: Ein nahezu totes Hühnerküken

Beitrag von VP-Archivar »

Elch schrieb am 13.07.2009, 16:12:

Zitat:
Na bist Du dir mit dem Huhn da auch ganz sicher?

Nö, natürlich nicht
Aber das ist ja ganz einfach: wenn es ein Hahn ist, kriegt der Besitzer ihn wieder und wenn es ein Huhn ist, behalte ich es
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Re: Ein nahezu totes Hühnerküken

Beitrag von VP-Archivar »

Elch schrieb am 17.07.2009, 21:13:

Dieses kleine Huhn ist klasse! Nachdem es in diesem schrecklichen Zustand von mir gepflegt wurde, dankt es mir mit ungeheurer Anhänglichkeit (was den kleinen Nachteil hat, dass es von Hühnergesellschaft nicht viel bis gar nichts mehr hält). Wie ein Hund läuft es mit und findet es selbstverständlich, dass Hühner nicht in Ställen, sondern in Häusern wohnen. Leider hat es ein Faible für gemütliche Möbel wie Sessel und Sofas, was ich aus klecktechnischen Gründen gar nicht gutheißen kann. Aber da meine Huhnüberwachung nicht lückenlos ist, ist es ihm geglückt, sich auf einem per übergeworfener Decke von frech-beige zu pflanzenzimmergün gewandelten Fernsehsessel der Vorbesitzerin meines neuen alten Hauses zwischen ein paar Stofftieren einzunisten. Klecks. Auf die grüne Decke. Klecks, auf das Stofftier.
Klein-Ida (5) teilt erst mal Elch's Empörung, denn mit dem Stofftier will sie spielen. Ihr Kommentar: "ich habe es doch heruntergeholt, damit es oben nicht so allein ist. Und nicht damit es vollgeschissen wird." Und dann bekommt sie ihren Kindernachdenkblick:"Aber in meinem Buch, da sitzen die Hühner im Sessel und lesen Zeitung." "Himmel, sei bloß still!" schreit der Elch und Klein Ida guckt ganz erschrocken. Nach der ins Ohr geflüsterten Info, dass sie bloß nichts sagen soll, weil das Huhn sonst ganz bestimmt eine Zeitung haben will und das womöglich den anderen verrät, geht ein Strahlen über das Kindergesicht: "die haben auch Gardinen an ihrem Nest. Beim Eierlegen sind die offen und zum Schlafen sind die zu." Ich ahne schon, was als nächste Hühnerstallaustattungsanforderung auf mich zu kommt!".
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Re: Ein nahezu totes Hühnerküken

Beitrag von VP-Archivar »

Afrikanerin schrieb am 17.07.2009, 22:11:

Elli hat klein Ida nicht irgendwo noch ein altes Puppenhaus rumstehen?
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Re: Ein nahezu totes Hühnerküken

Beitrag von VP-Archivar »

Elch schrieb am 14.09.2009, 21:42:

Wir benötigen das Puppenhaus nicht mehr. "Berta", so heißt das Huhn inzwischen, hat sich mit der Hühnergesellschaft abgefunden und wohnt nun im Hühnerstall, auch ohne Gardinen und ähnlichem Schnickschnack. Allerdings ist sie nach wie vor recht zahm, aber macht ihr Ding. Berta ernährt sich in erster Linie von Fluginsekten und ihre Geschicklichkeit wird sehr bewundert. Sie ist ein superguter Fliegen- und Schnakenfänger. Nachbarn fangen gern solche Tiere(Fliegen und Schnaken, nicht Bertas!), lassen sie über den Zaun schwirren und erfreuen sich an Berta's Jagderfolgen. Allerdings hat die Kleine seit Vorgestern ein Problem. Vorgestern wurde der neue Gastank im Garten aufgestellt(Elch wünscht sich für den Winter eine Heizung). Wenn die Sonne darauf scheint, setzen sich Fliegen drauf. Aber wenn ein kleines Huhn auf einen Gastank fliegen will, dann rutscht es ab, denn so ein Ding ist rund und glatt. Unermüdlich sieht man Berta bei der Übung, wie man da wohl raufkommen könnte......

Ein bißchen klein ist sie für ihr Alter und den Kükenpiepston mag sie auch noch nicht ablegen. Ansonsten: Viel Spaß bei der Bonusrunde Leben!
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