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Rüppellspapageien

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VP-Archivar
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Rüppellspapageien

Beitrag von VP-Archivar »

Richard schrieb am 09.01.2011, 11:42:

Ich möchte dieses Thema erstellen, um von meinen Erfahrungen mit einer eher wenig gehaltenen Art zu berichten.

Seit einiger Zeit habe ich ein junges, blutsfremdes Paar Rüppellspapageien (poicephalus rueppellii) im Bestand. Die Tiere sind Nachzuchten von einem dt. Züchter, der nach Ungarn ausgewandert ist. Bei einem Deutschlandbesuch hat mir der Züchter die ersehnten Tiere mitgebracht.

Lange habe ich überlegt, ob Rüppellspapageien wohl das Richtige für mich sind...
Schließlich habe ich bei meinen Recherchen viele verschiedene Meinungen und Aussagen gefunden. Die Tendenz war aber fast immer die Gleiche: Krankheitsanfällig und allgemein empfindlich. Auch unsere Portalistin cassy bestätigte mir diese Aussagen. Ein Grund ist ihrer Meinung nach die fehlende Domestikation.
Im Gegensatz dazu waren die Stimmen die gegenteiliges behaupteten relativ selten zu finden.
Nichtsdestotrotz beschloss ich, eigene Erfahrungen zu sammeln.

Ich versorge meine Papageien mit einem guten Großsittichfutter ohne Sonnenblumenkerne, welches von allen Arten sehr gerne und gut gefressen wird, verschiedenen Obstsorten und natürlich Wasser und Mineralien. Favourisierte Obstsorten sind eingeweichte, getrocknete Feigen, sowie Hagebutten. Aber auch sonst sind die Rüppells bei mir nicht sehr wählerisch.

Meine Rüppellspapageien halte ich in einer reinen Innenvoliere.
Die Stimme ist recht angenehm und nicht sehr laut, eben nachbarschaftsverträglich. Im allgemeinen gilt diese Art von Papageien als scheu. Mein Paar ist hingegen sehr neugierig und relativ zutraulich. Obwohl es Naturbruten sind, nahm fasste das Männchen schon sehr schnell vertrauen zu mir und seitdem nimmt es beispielsweise Leckereien direkt aus meinen Fingern.

To be continued...

Geändert von Richard (09.01.2011 um 11:45 Uhr)
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Re: Rüppellspapageien

Beitrag von VP-Archivar »

Richard schrieb am 09.01.2011, 11:45:

Hallo Leute,

letzte Woche ging meine Pulsfrequenz bei meinem Kontrollgang auf einmal merklich in die Höhe, der Grund: Blutspritzer an den Sitzstangen!!!
Meine kleine Henne hatte sich an einer Zehe verletzt und beim Anfliegen der verschiedenen Sitzgelegenheiten einige Blutspritzer verteilt. Da es schon relativ spät abends war, das Füßchen voll belastet wurde und die Henne auch sonst einen guten Eindruck machte, habe ich nicht eingegriffen. Die Blutung stillte von alleine ab und auch am nächsten Tag zeigte sich die Henne sehr lebendig.

Der Grund? Ich vermute, dass sich meine zwei Rüpel-Rüppells etwas gefetzt hatten, schon in den Tagen vorher kam es hin und wieder zum Streit. Anders kann ich mir die Verletzung nicht erklären, da keine Gefahrenquellen in der Voliere sind. Abends wurde aber trotzdem immer direkt nebeneinander geschlafen. Versteh einer die Beiden...
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Re: Rüppellspapageien

Beitrag von VP-Archivar »

Richard schrieb am 05.05.2011, 19:21:

Mittlerweile haben sich die Tiere umgefärbt und man erkennt die volle Pracht - naja fast volle Pracht. Komplett umgefärbt sind die Tiere nämlich noch nicht.
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Re: Rüppellspapageien

Beitrag von VP-Archivar »

Pandion schrieb am 05.05.2011, 20:42:

Ohhh, aber schick sehen sie schon aus!
Gleich so erwachsen.



Liebe Grüße von Silke
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Re: Rüppellspapageien

Beitrag von VP-Archivar »

Richard schrieb am 25.09.2011, 14:31:

Hallo,

bei meinen Tieren ist soweit alles in Ordnung.

Gestern habe ich gestaunt. Auf der Vogelbörse in Zwolle wurden sehr mickrige Rüppellspapageien angeboten, ca. 2/3 der Statur von meinem Paar. Wahnsinn, was es da für Unterschiede gibt. Gleiches ist mir auch bei den Goldbug- und Mohrenkopfpapageien aufgefallen.

Manche hätte ich nicht einmal gratis haben wollen.
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