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Impfstoffe: Aufbau, Wirkungsweise, Stand der "Technik", Ausblicke

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Impfstoffe: Aufbau, Wirkungsweise, Stand der "Technik", Ausblicke

Beitrag von VP-Archivar »

Cygnus schrieb am 28.02.2006, 18:33:

I . Aufbau und Wirkungsweise von Vektor Impfstoffen

Geflügelpestvirus als Vektor
Taxonomie: Poxoviridae
Synonym: Fowlpox. Variole aviaire

Vektorimpfstoffe entstehen dadurch, dass in das Erbgut eines infektionsfähigen Virus fremde Erbinformation, z.B die eines anderen Virus, Bakteriums oder Einzellers eingebaut wird. Das zusätzliche Gen bewirkt im Vektorvirus die Ausbildung (Expression) des zusätzlichen Virusproteins und provoziert im Wirt die Produktion von Antikörpern gegen dieses Protein. Der so hergestellte Impfstoff kann also (im Idealfall) Schutz auch gegen den Fremderreger erzeugen, dessen Erbgut dem Vektorvirus hinzugefügt wurde.

Geflügelpestviren (GPV) sind gute Kandidaten zur Herstellung von Vektorimpfstoffen. GPV können große Mengen an fremder DNA in ihr Genom integrieren und sind in der Lage, Säugerzellen zu infizieren und hierbei größere Mengen Fremdprotein (Antigen) erzeugen.

Mit GPV können in vivo und in vitro nur Vogelzellen infiziert werden, Die Inoculation von Säugerzellen führt nur zu einer abortiven Infektion, induziert aber gleichfalls protektive Immunität(1).

Durch eine Reihe von Studien konnte nachgewiesen werden, dass rekombinantes GPV sowohl eine humorale als auch eine zellvermittelte Immunität gegen das Transgenprodukt erzeugen kann, ohne dass systemische oder lokale Nebenwirkungen auftreten.

GPV Impfstoffe haben sich im Tiermodell bei einer ganzen Reihe von Infektionserregern ,unter a. Influenza, HIV, Tollwut und Malaria, als wirksam erwiesen

Vektorimpfstoffe eignen sich demnach auch als Markerimpfstoffe (sog DIVA Strategie), dh. ein infiziertes Tier ist gut von einem geimpften zu unterscheiden: Ein geimpftes Tier wird Antikörper (AK) sowohl gegen das zusätzlich eingefügte Virusprotein (z.B H5 des Influenzavirus) als auch AK gegen den Vektorvirus aufweisen. Beim infizierten Tier hingegen werden nur AK gegen das Feldvirus (in dem Fall H5) auftreten.

In größerem Ausmaß werden Vektorimpfstoffe in China und in Mexiko verwendet

Außer mit Geflügelpestviren wird auch mit Adenoviren (2) und Herpesviren als Vektoren experimentiert

http://chi.ucsf.edu

(1) Taylor J, Weinberg R, Languet B, Desmettre P, Paoletti E:. Recombinant fowlpox virus inducing protective immunity in non-avian species

(2) Mary A Hoelscher a, Sanjay Garg a: Development of adenoviral-vector-based pandemic influenza vaccine against antigenically distinct human H5N1 strains in mice
The Lancet Early Online Publication, 2 February 2006 DOI:10.1016/S0140-6736(06)68076-8

(3) Swayne, D.E., 2003. Vaccines for list A poultry diseases: emphasis on
avian influenza. Developments in Biologics (Basel) 114, 201-212.

(4) Suarez, D.L., Schultz, C.S., 2000. Immunology of avian influenza virus:
a review. Dev.Comp.Immunol. 24 (2-3), 269-283
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Re: Impfstoffe: Aufbau, Wirkungsweise, Stand der "Technik", Ausblicke

Beitrag von VP-Archivar »

Mag schrieb am 28.02.2006, 20:20:

Eine Frage zum Vektorimpfstoff… ist dass dann in diesem Fall eine Art Transportwirt? So etwa eine Kombination zwischen einem Mikroorganismus und der DNS eines anderen Mikroorganismus?
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Re: Impfstoffe: Aufbau, Wirkungsweise, Stand der "Technik", Ausblicke

Beitrag von VP-Archivar »

Cygnus schrieb am 28.02.2006, 21:01:

Zitat:
"Eine Frage zum Vektorimpfstoff… ist dass dann in diesem Fall eine Art Transportwirt? So etwa eine Kombination zwischen einem Mikroorganismus und der DNS eines anderen Mikroorganismus?"

Ja, der Vektorimpfvirus, der ja vermehrungs- und (eingeschränkt) infektionsfähig ist schleußt sich in die Zellen des Wirts ein und vermehrt sich mitsamt dem "künstlich" eingeschlossenen Gen. Gleichzeitig provoziert er aber die Bildung von AK gegen die auf seiner Oberfläche befindlichen Antigene (AG), und zwar sowohl gegen seine "eigenen" AG's als auch gegen das, zusätzlich auf der Virusoberfläche exprimierte "künstliche" AG (z.B H5).

Die Entwicklung der Vektortechnologie ist derzeit ein großes Thema, und dies nicht nur im Kontext Impfen, sondern auch Tumorimunologie, Behandlung von Erbkrankheiten u.a. Eines der (ungelösten) Hauptproble ist, das gegen die meisten Vektorviren v.a. beim Menschen, natürliche AK zirkulieren, sodass der Vektorvirus abgefangen wird, bevor er (immunogen) wirken kann. Das ist auch das Problem beim o. als Beispiel herangezogenen Fowlpox virus. Die Impfung ist nur ebi Eintagsküken erfolgversprechend, da bei älteren Hühnern regelmäßig zirkulierende AKs den Impferfolg verhindern.

Das Kandidatenspektrum ist jedoch sehr groß, in den letzten Jahren wird sehr viel mit dem sog. Baculovirus experimentiert. Den kannst du dir im Katalog aussuchen und per Post für den "Hausgebrauch" zusenden lassen.

Auch bei den Adenoviren gibt es vielversprechende Ansätze. Das FLI hat einen VV auf Herpesbasis in der Pipeline. Einige Projekte mit PM Viren ("New Castle") sind weit fortgeschritten. China soll nach eigenen Angaben seit Dezember einen ND VV im Einsatz haben. Allerdings findet man darüber nichts in der wiss. Literatur.

Grundsätzlich kann man festhalten, dass sich DNA Viren besser als VV eignen, da sie genetisch um Größenordnungen stabiler sind als RNA Viren.

Die Ursache liegt in der RNA polymerase. Diese hat, im Gegensatz zur DNA Polymerase kein "proofreading" d.h. Ablesefehler werden nicht korrigiert.

RNA Viren sind daher derart instabil, dass von einem "einheitlichen" Genom gar nicht gesprochen werden kann. Ich zitiere hier mal aus einer Arbeit über Virus Genetik:

Zitat:
"Most viral infections are initiated not by a single virion, but rather by a population of particles

• The large number of progeny produced are complex products of intense selective forces inside the host

• The survivors that can re-infect a new host reflect the intense selective forces outside the host

• When small populations of virus particles replicate, extreme fluctuations in genotype and phenotype are possibleConsensus genome sequences: For a given RNA virus population, the genome sequences cluster around a consensus or average sequence, but virtually every genome can be different from every other

• It is unlikely that a genome with the consensus sequence is actually replicating in the population.

• Survival of the fittest: A rare genome with a particular mutation may survive a selection event, and this mutation will be found in all progeny
genomes.

• Survival of the survivors: However, the linked, but unselected mutations, get a free ride."
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Re: Impfstoffe: Aufbau, Wirkungsweise, Stand der "Technik", Ausblicke

Beitrag von VP-Archivar »

Mag schrieb am 28.02.2006, 21:15:

Ich schlage mich nun mal hier durch.
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Re: Impfstoffe: Aufbau, Wirkungsweise, Stand der "Technik", Ausblicke

Beitrag von VP-Archivar »

Cygnus schrieb am 28.02.2006, 21:21:

Zitat:
"Ich schlage mich nun mal hier durch."

Das ist für den Anfang ganz gut, ich hoffe aber, wir kriegen das hier etwas detaillierter hin; ) .
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Re: Impfstoffe: Aufbau, Wirkungsweise, Stand der "Technik", Ausblicke

Beitrag von VP-Archivar »

Cygnus schrieb am 28.02.2006, 22:14:

Welche biologischen Eigenschaften ermöglichen und begünstigen die Virusmutation ?
RNA Viren sind wahre Verwandlungskünstler. So gelingt es ihnen immer wieder, sich neu zu formieren und den Organismus an einer Stelle anzugreifen, wo er momentan scheinbar wehrlos ist.

4 wichtige Eigenschaften ermöglichen oder begünstigen die Fähigkeit des Influenzavirus zu Mutation und evolutionärer Weiterentwicklung:

1) Die virale RNA Polymerase , die das virale RNA Genom kopiert, hat nicht die Fähigkeit, Ablesefehler zu korrigieren.
Die Fehlerquote beträgt 1:10000 bis 1:100000 Wenn man von einer Fehlerhäufigkeit von 1 : 10000 ausgeht bedeutet das für ein 10 kb RNA Virus eine Mutation je Gesamtgenom! (Zum Vergleich: DNA Virus Polymerase verfügt über eine Fehlerkorrektur und ist 300 mal weniger fehlerbehaftet)
2) Das Virusgenom ist in 8 Segmente aufgeteilt.
Dieser Umstand ermöglicht dem Virus bei Zusammentreffen von zwei verschiedenen Stämmen in einer Wirtszelle, komplette Gen Stränge auszutauschen. So kann ein neues Virus mit komplett neuen, unvorhersehbaren Eigenschaften entstehen.
3) Die verschiedenen Virusstämme können ganz verschiedene Tierarten infizieren Hierdurch ist die Gefahr rel groß, dass Viren Stämme unterschiedlicher Artspezifität in einem Wirt zusammenkommen, und durch Austausch (=Reassortissement) und Rekombination von Genmaterial ein neues Virus entsteht.
4) Die Hauptimmunantwort gegen das Influenzavirus richtet sich gegen eine Stelle des Hämagglutinin (HA) Moleküls, die nicht mit einer spezifischen, feststehenden Funktion verbunden ist. Die Antigen Antikörper Bindungsstellen (Epitope) können sich also in großem Umfang (zufallsgesteuert) verändern, und das wirtsspezifische Immunsystem in die Irre führen), ohne dass die Funktionsfähigkeit des HA Moleküls beeinträchtigt wird. Die Hauptfunktion des HA Moleküls, die Erkennung der Wirtszelle und die Fusion mit ihr, ist in anderen Domainen des HA Moleküls untergebracht, ist genetisch wesentlich konstanter, und ohne Funktionsverlust bei weitem nicht so stark wandlungsfähig.


Welche Mechanismen liegen den Prozessen Antigen drift und Antigen shift zugrunde ?

Antigen drift ist das Ergebnis gradueller Anhäufung von Einzelmutationen des Genoms. Diese Veränderungen sind zufallsbedingt. Einige Mutationen werden sich nicht auswirken (neutrale M.) andere werden vorteilhaft sein (nachteilige Mutationen werden sofort ausselektiert) Zwischen dem Anfang einer Grippe Saison im Herbst und ihrem Ende im Frühjahr, oder von einem Winter zum nächsten, ändert ein Influenzastamm im Schnitt etwa 1 % seines Genoms. (1 % von 12 kb bedeutet 120 Nucleotide) Es findet also eine schrittweise Änderung in der Aminosäurezusammensetzung in einigen Teilen des Virusproteins statt. Im Verlauf von 10 Jahren kann ein Virusstamm damit ganz beträchtliche Änderungen erfahren, z.B. an der Antikörper bindenden Region (s.o.)des HA Moleküls. Die Folge ist, dass die körpereignen Gedächtniszellen (B und T Zellen) den Virus nicht erkennen, und der Virusstamm eine Infektion hervorruft, obwohl noch Immunität gegen eine Jahre zuvor abgelaufenen Grippe des gleichen Stamms besteht.

Eine weitere Möglichkeit ist der „irrtümliche“ Einbau (Insertion) einer aus dem einem Gen (z.B HA) herrührenden Nucleotidsequenz in ein anderes Gen (zB NA oder NP Gen). Hierdurch können wahre Monster entstehen. So hat beispielsweise der „irrtümliche“ Einbau einer Sequenz von 30, aus dem NP Gen stammenden Nucleotiden (=10 Aminosäuren), in das HA Molekül einen vorher schwach pathogenen H7N3 Stamm in ein hochvirulentes „Supervirus“ verwandelt, das in Chile im Jahr 2002 verheerende Ausbrüche verursacht hat.

Unter Antigen shift versteht man einen plötzlichen, abrupten Wechsel des Antigen Typs. Dieser kann herrühren von einer Mischinfektion mit 2 Viren Typen, die ihre Gene vermischen oder austauschen und zur Entstehung eines neuen Stamms führen. Man klassifiziert die Grippeviren in erster Linie nach ihren HA und NA Strukturen, da diese beiden Virusbestandteile die Hauptangriffspunkte der Antikörper sind. Auf diese Weise kann aus einem H1N1 Stamm , der mit einem H2N2 Stamm in der gleichen Zelle zusammentrifft, ein neuer Stamm entstehen der das HA Glucoprotein vom H1N1 Stamm, und das NA vom H2N2 bildet, der neue Stamm wäre also Phänotyp H1N2. Wenn ein solches zufällig entstandenes Virus virulent ist, ist damit ein neuer Typ entstanden, der potentiell eine Epidemie vom „Typ H1N2“ auslösen kann. Dieser Mechanismus der Neubildung durch Genaustausch ist auch in Bezug auf die übrigen 6 Virusgene wirksam. Es können also aus einer Infektion mit 2 „Elternviren“ eine ganze Anzahl möglicher rekombinanter Neutypen entstehen.

Zitat:
"Die 8 Influenzagene im Überblick (stark vereinfacht und plakativ dargestellt)

„Äußere" Gene:
HA= Hämagglutinin: Wirtserkennung, Andocken an die Wirtszelle, Fusion
NA= Neuraminidase: HA Antagonost, verhindert zu starke Anhaften (budding) des Virus an der Wirtszelle, Lösen der neuen Jungvirengeneration aus der Wirtszelle.
"Innere" Gene:
NP= Nukleoprotein: Virusreplikation, Steuerung der RNA Synthese Bindung von Wirts RNA
NS= Non structural Protein :
.........NS1 Hemmung der wirtsspezifischen intrazellulären Virusabwehr : Interferonhemmung und andere Mechanismen
.........NEP Nucleusexporting protein: Transport von diversen RNA partikeln in der Wirtszelle.
M Matrix Protein
.........M1 ca 242 AS, Kleidet die Viruswand aus, vRNA Transport,
.........M2 92 AS Peptid, Tunnelprotein, „Ionenkanal“, Steuerung der Virusfusion mit der Wirtszelle. 24 AA sind „extern“
PA Polymerase : RNA Replication
PB1 Polymerase: RNA Replication
PB2 Polymerase: RNA Replication"
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Re: Impfstoffe: Aufbau, Wirkungsweise, Stand der "Technik", Ausblicke

Beitrag von VP-Archivar »

"Thomas B. schrieb am 01.03.2006, 01:54:

Diskussionsbeitrag zur ""Vogelgrippe"" aus ""Impf-Report"" Teil 1

Hallo,
hier noch ein Diskussionsbeitrag au dem ""Impf-Report"":
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++
impf-report newsletter
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Ausgabe Nr. 05/2006

Diese Ausgabe im Internet:
http://www.impf-report.de/jahrgang/2006/04.htm

Der nachfolgende Text ist als Sonderdruck auch im PDF-Format abrufbar: (278 kb, 4 Seiten)
http://www.impf-report.de/infoblatt

Vogelgrippe-Panikmache: Was sind die Fakten?

Wenn sich das Vogelgrippe-Virus und das humane Influenza-Virus bei einer Doppel-Infektion im Menschen begegnen und ihren genetischen Code austauschen, wird daraus unweigerlich eine weltweite Epidemie mit vielen Millionen Toten entstehen und nur neue, erst noch unter
Milliardenaufwand zu entwickelnde Pharmaprodukte könnten uns retten. So erzählen uns zumindest die Politiker, Gesundheitsbehörden und Mikrobiologen. Doch für diese Hypothese gibt es keinerlei nachvollziehbare Beweise. Hans U. P. Tolzin, Herausgeber der Monats-
zeitschrift impf-report, fasst in diesem Sonderdruck seinen aktuellen Wissensstand über die tatsächlichen Fakten zusammen.

Ausnahmezustand auf der Insel Rügen

Am 14. Februar 2006 fanden Urlauber auf der Insel Rügen vier tote Schwäne. Schnelltests für das Vogelgrippevirus H5N1 verliefen positiv. Daraufhin wurde die neue Geflügel-Stallpflicht für Deutschland auf Freitag, den 17. Februar vorgezogen.

Auf der Insel Rügen herrscht inzwischen Ausnahmezustand: Fast täglich werden verendete Vögel gefunden, in denen man das H5N1-Virus nachweist. Die Bundeswehr wurde mobilisiert und wer die Insel über
den Rügendamm, die einzige Verbindung mit dem Festland, verlassen will, muss Desinfektions-Schleusen passieren, die von Menschen in raumanzugähnlicher ABC-Schutzkleidung bedient werden. Feuerwehrtrupps durchkämmen die Insel auf der Suche nach weiteren toten
Vögeln und die ersten Massentötungen haben begonnen.[1]

Rätselraten: Woher kam das Virus?

Einmütig bekunden alle befragten Fachleute, dass ihnen die Herkunft des Virus ein Rätsel sei. Vogelzug gebe es derzeit nicht und die betroffenen Höckerschwäne seien Kurzstreckenflieger. Außerdem, so Robert Hepworth, der zuständige Experte der UN, gebe es keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür, dass das Virus überhaupt durch Zugvögel verbreitet würde. Zudem sei es erwiesen, dass Wildvögel mit H5N1 infiziert sein könnten, ohne zu erkranken.[2]

Klaus-Dieter Feige, Vorsitzender der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern (OAMV) ist ähnlicher Ansicht und wies darauf hin, dass nicht belegt sei, dass jeder Vogel, bei dem das Virus nachgewiesen wurde, auch an dem Virus gestorben sei.[3]

Der Wilhelmshavener Vogelforscher Franz Bairlein glaubt ebenfalls nicht, dass das aktuelle Problem etwas mit dem Vogelzug zu tun hat.[4]

Folgen von Impfstoffversuchen auf der Insel Riems?

Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI), die zuständige Bundesbehörde, schaut jedoch, trotz aller Unwahrscheinlichkeit, bei der Suche nach dem Virus-Ursprung in erster Linie nach Osteuropa.[5]

Doch das FLI ist vielleicht nicht ganz unbefangen in dieser Angelegenheit. Seit Angelika Kögel-Schauz, Vorsitzende des Verbraucherschutzvereins "Impfaufklärung e.V.",[6] am 21. Febr. in einem offenen Leserbrief an zwei Zeitungen darauf hingewiesen hatte, dass das
FLI auf der Insel Riems, nur wenige Kilometer von Rügen entfernt, seit Jahren mit Vogelgrippeviren experimentiert und derzeit entsprechende Impfstoffversuche durchführt, interessieren sich auch die ersten Journalisten für diesen Umstand.[7]

Die Sicherheitsvorkehrungen des FLI, um ein Entweichen der Viren in die Umgebung zu verhindern, sind enorm, aber sind sie auch gut genug? Es ist schon ein sehr seltsamer Zufall, dass man die Spuren von H5N1 so kurz nach Beginn der neuen Impfstoffversuche nur wenige
Kilometer vom FLI entfernt fand.

Das Problem mit den bisherigen Impfstoffen ist nämlich, dass die Labortests ein infiziertes und ein geimpftes Tier bisher nicht voneinander unterscheiden können. Die positiven Testergebnisse könnten also auch aus Impfungen resultieren. Thematisiert wird dies bisher nicht.

Das Virus könnte z.B. auch von chinesischen Touristen oder *hina-Reisenden stammen: In *hina werden seit Monaten sämtliche Hausvögel gegen die Vogelgrippe geimpft.

War das Virus schon immer da?

Vielleicht war das Virus aber auch schon vorher da und wurde nur nicht bemerkt. Hartmut Meyer, Geschäftsführer des Vereins Sächsischer Ornithologen, wies gegenüber der Presseagentur DPA darauf hin, dass die Nachweismöglichkeiten in letzter Zeit viel besser
geworden seien.[8] Zudem liege die derzeitige Todesrate der Wildvögel nach Angaben von Experten für die Zeit gegen Ende eines Winters im Bereich des Normalen.[9]

Was nun, wenn das Sterben der Tiere mit dem Virus gar nichts zu tun hat, in erster Linie eine Folge von Entkräftung und der Nachweis von spezifischen Mikroben allenfalls eine Sekundärerscheinung ist?
Immerhin hat der Mensch nach neuesten Erkenntnissen unabhängig´davon, ob er gesund oder krank ist, das Mehrfache an Mikroben in seinem Körper als er über eigene Körperzellen verfügt.[10] Das dürfte bei Tieren ähnlich sein. Von vielen Mikroben wissen wir, dass wir sie brauchen, z.B. im Verdauungstrakt, bei anderen vermuten wir dagegen, dass sie Schaden anrichten, da ihre verstärkte Aktivität bei bestimmten Krankheiten beobachtet wird. Doch Beweise dafür, dass sie die unbedingte Ursache des Problems sind und nicht
etwa selbst eine Folge, sind seit den Tagen von Louis Pasteur und Robert Koch nicht eindeutig, da sie auf Experimenten unter unnatürlichen Laborbedingungen beruhen.

Der österreichische Arzt August M. Zoebl ist sogar der Ansicht, dass die Mikroben in Wahrheit ein Teil unseres Immunsystems sind und ihre Rolle im Krankheitsgeschehen bisher fehlinterpretiert
wurde.[11] Das würde zumindest erklären, warum Homöopathie und Naturheilkunde bei ihren Behandlungsmethoden die Mikroben in der Regel gänzlich ignorieren können.

Was wird überhaupt nachgewiesen?

Spätestens seit AIDS stellt sich auch die Frage, was bei Virentests überhaupt nachgewiesen wird und wie ein solcher Test anhand des in Reinkultur vorliegenden und in seiner Zusammensetzung analysierten Virus geeicht wurde. Bei HIV-Tests sind etwa 60 sog. "Kreuzreaktionen" bekannt, d.h. andere Ursachen, auf die der Test reagiert, wie z.B. eine Hepatitis B Impfung oder eine Organtransplantation.

Torsten Engelbrecht und David Crowe, zwei Wissenschaftsjournalisten, fragten kürzlich beim FLI nach Publikationen an, die zum einen die Existenz des spezifischen Virus namens H5N1 nachweisen und zum
anderen belegen, dass dieses Virus grippeähnliche Krankheiten verursachen kann.[12]

Die von der Bundesbehörde benannten Publikationen können nach Ansicht der beiden Journalisten nicht als Beweis für ein krankmachendes H5N1-Virus gelten. Sollte sich diese Beurteilung bestätigen, stellt sich die Frage, worauf genau die Virentests eigentlich reagieren.

Das Tabu der Massentierhaltung

Die Symptome der Vogelgrippe können die unterschiedliche Ursachen haben. Dazu zählen diverse andere Infektionskrankheiten wie die sogenannte atypische Geflügelpest, auch Newcastle-Krankheit genannt
und verschiedene Vergiftungen.[13] Bei der Diagnose einer Krankheit gehen die Mikrobiologen nach einer bestimmten Reihenfolge vor, wobei der Ursprungsverdacht zuerst geprüft wird. Wird dieser durch Labortests bestätigt, wird in der Regel gar nicht weiter gesucht.
Das hat den Vorteil, dass die Diagnose eindeutig ist, aber andererseits den Nachteil, dass andere mögliche verursachende oder mitverursachende Faktoren sehr leicht übersehen werden können.

Wie dabei konkret vorgegangen wird, zeigt recht anschaulich die Liste der Differentialdiagnosen, die von dem zuständigen Bundesinstitut, dem "Friedrich-Löffler-Institut" (FLI), auf seiner Webseite angeboten wird, um ähnliche Erkrankungen voneinander zu unterscheiden.[14] Von den 8 angegebenen möglichen Ursachen für die
Symptome der Vogelgrippe sind allein 7 unterschiedliche Mikrobenarten. Ganz am Ende werden ohne weitere Erläuterung "Vergiftungen" als letzte zu prüfende Ursache angeboten. Bevor also eine Vergiftung der Tiere durch Medikamente, verdorbenes Futter, Umweltgifte usw. untersucht wird, sucht man nach 7 unterschiedlichen Mikroben. Wird man dort fündig, hält man die Ursache für
geklärt.

Entsprechend dürften auch Beauftragte der Gesundheitsbehörden bei ihren amtlichen Kontrollgängen vorgehen: Es werden Proben von erkrankten Tieren genommen und eingeschickt, aber keine Proben vom
Futter, Wasser, Einstreu, Umgebungsluft oder der benachbarten Wiese. Und wenn sie es doch tun, werden die Proben nicht auf Giftstoffe geprüft. Es wird auch nicht nach Medikamenten wie Hormonen, Antibiotika oder Impfstoffen geforscht, die den Tieren vielleicht kurz vorher verabreicht wurden und die typische Bestandteile der
modernen Massentierhaltung sind.

Dass sich das "Geflügelpestvirus in Hühnerställen mit hoher Besatzdichte explosionsartig verbreitet" ist dem FLI zwar schon aufgefallen, hat jedoch keine Konsequenzen. Im Gegenteil, als Sündenböcke dienen die kleinen Betriebe mit Freilaufgehege. Durch diese Vorgehensweise werden also konsequent alle anderen möglichen Ursachen
für Erkrankungen von Geflügel ausgeklammert.
__________________
Thomas Braunsdorf
Tierheilpraktiker (Tätigkeitsschwerpunkt Vögel)
Lebensenergieberater Tier
Verhaltensberater Papageien

"Manchen Menschen verbietet ihre gute Erziehung, mit vollem Munde zu reden; aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun."
(Oskar Wilde)
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Beitrag von VP-Archivar »

Thomas B. schrieb am 01.03.2006, 01:55:

Diskussionsbeitrag zur "Vogelgrippe" aus "Impf-Report" Teil 2 und Quellen
Interessenkonflikte

Die allgemeine Panikmache lenkt von den Problemen der Massentierhaltung, die zum großen Teil in der Hand größerer Konzerne liegt ab auf Kosten der biologischen und artgerechten Tierhaltung.
Der Arzt und SPD-Gesundheitspolitiker Wolfgang Wodarg äußerte sich in Radio-Interviews entsetzt über den überzogenen Aktionismus der Behörden. Er wies deutlich auf wirtschaftliche Interessenkonflikte hin. Z.B. profitiere US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld als
Hauptaktionär des Tamiflu-Lizenzgebers GILEAD direkt von der Vogelgrippe-Hysterie.

Das Problem sei außerdem, dass die Politiker in der Regel keine Ahnung von der Thematik hätten und auf den Rat von Fachleuten angewiesen seien, die ein Eigeninteresse verfolgen:

"Ich hoffe, dass nicht diejenigen, die jetzt am lautesten schreien, jetzt große Institute bekommen, die man nachher nicht braucht."[15]

Virusgrippe beim Menschen

Die Gefährlichkeit der Virusgrippe beim Menschen wird vom Robert-Koch-Institut (RKI), der zuständigen Bundesgesundheitsbehörde, an den bis zu 30.000 Todesopfern jährlich gemessen, die das Virus
angeblich in Deutschland fordert.

Doch diese Zahlen liegen etwa um das Tausendfache über den Zahlen des statistischen Bundesamtes für laborbestätigte VirusgrippeTodesfälle und stammen von der "Arbeitsgemeinschaft Influenza" (AGI), die zwar am RKI angesiedelt ist, jedoch von mehreren Impfstoffherstellern finanziert wird. Die Horrorzahlen der AGI kommen dadurch zustande, dass? unter Berücksichtigung des Verlaufs der aktuellen Influenzasaison? die Differenz zwischen den Todeszahlen
der Wintermonate und den Todeszahlen der Sommermonate einfach der Influenza zugeschoben wird.

Das RKI übernimmt diese Zahlen regelmäßig ohne jede Plausibilitätsprüfung und wir alle rennen jedes Jahr aufs Neue voller Angst zur Grippeimpfung.

Wie wirksam ist die Grippeimpfung wirklich?

Woher wissen wir eigentlich, dass die Impfung schützt? Wir wissen es nicht, denn es gibt keinen systematischen Vergleich zwischen Geimpften und Ungeimpften und dort, wo dies zufällig durch einen Ausbruch doch möglich wird, stellen wir fest, dass Geimpfte mindestens genauso häufig erkranken wie Ungeimpfte.

Selbst nach offiziellen Angaben liegt die Wirksamkeit zwischen 13,5% (bei Kindern bis 5 Jahren) und 100 % (bei 10 bis 18-Jährigen) und sinkt bei steigendem Alter wieder auf 50 % (bei über 60-jährigen) und darunter.[16]

Doch diese Zahlen beziehen sich nicht etwa auf das tatsächliche Nichterkranken, sondern auf den Nachweis einer bestimmten Menge von Antikörpern im Blut.

Ein hoher Antikörpertiter ist jedoch nicht mit tatsächlicher Immunität gleichzusetzen, was selbst das RKI offen zugibt [17] und was auch zahlreichen Beobachtungen entspricht. Der Nutzen der Impfung ist deshalb als reine Hypothese anzusehen.

Die "Spanische Grippe" als Kronzeuge

Eine der tragenden Säulen der Supervirus-Hypothese ist die Angst der Virologen vor einer gleichzeitigen Infektion mit dem angeblich tödlichen Vogelgrippevirus und mit dem angeblich tödlichen humanen Influenzavirus. Begegnen sich beide Influenza-Subtypen in der
gleichen menschlichen Körperzelle, könne sich durch den Austausch von Erbgut ein noch gefährlicheres Influenza-Supervirus entwickeln und eine Pandemie, das ist eine weltweite Epidemie, mit Millionen, wenn nicht gar Milliarden Toten auslösen. Zwar hat man solche tödlichen Mutationen, also zufällige Genveränderungen, noch nicht
beobachtet, dafür wurden jedoch drei Pandemien des letzten Jahrhunderts, die angeblich auf solchen Mutationen beruhten, als ""Kronzeugen"" ausgemacht.

Doch es gibt da ein paar Ungereimtheiten: Normalerweise sterben bei einer Epidemie zumeist die Ältesten und Schwächsten. Während dieser Pandemien waren es jedoch die Jüngeren, die zuerst starben, was gar
keinen Sinn macht.[18]

Am häufigsten wird die "Spanische Grippe" von 1918 als abschreckendes Beispiel dafür genannt, was uns passieren kann, wenn wir die Supervirus-Pandemie nicht verhindern. Die Spanische Grippe war jedoch nicht ansteckend: Bei entsprechenden Menschenversuchen erkrankte, trotz aller Bemühungen, keine einzige Versuchsperson.
Zudem ist der geografische Ursprung und Verlauf der Pandemie von 1918 völlig unklar und heutige Hypothesen beruhen auf unbestätigten Einzelberichten, die keinerlei epidemiologischen Zusammenhang erkennen lassen. Die Mikrobiologen des Jahres 1918 hielten auch nicht
ein Virus, sondern ein Bakterium für die Ursache und entwickelten angeblich erfolgreich einen Impfstoff, der auch massenweise verimpft wurde. Nicht nur gegen Influenza, sondern auch gegen Pocken, Typhus, und mehrere andere Krankheiten wurde geimpft, insbesondere
die Soldaten.

Gegen diese Impfungen gab es, wie Zeitungsarchive belegen, in den USA großen öffentlichen Widerstand, da man sie mit dem Tod Tausender von Soldaten und später auch von Zivilisten in Zusammenhang brachte.

Bis heute werden diese Massen-Impfungen und die damalige öffentliche Auseinandersetzung von der Medizingeschichte ausgeklammert.
Was immer auch die Spanische Grippe verursacht haben mag, es gibt keinen echten Beweis dafür, dass es ein mutiertes Influenzavirus war

Entwarnung angesagt

Da die Gefährlichkeit des Influenzavirus völlig übertrieben wird, seine Schuld als primäre Ursache von Krankheiten keineswegs erwiesen ist und es auch keine Beweise für das behauptete Risiko einer tödlichen Mutation gibt, ist eine Angst vor dem Virus völlig unnötig. Wir sollten uns deshalb zwei Fragen stellen:

1. Welche Interessen und Motive reiten auf der Pandemiewelle (oder treiben sie gar an)?

2. Was macht uns für diese Panikmache so empfänglich?

Quellen:
[1] DPA, 19. Feb. 2006
[2] DPA, 22. Feb. 2006
[3] DPA, 21. Feb. 2006
[4] Ärzte Zeitung, 16.2.2006
[5] DPA, 15. und 21. Feb. 2006
[6] www.impfaufklaerung.de
[7] Süddeutschte Zeitung vom 22. Feb. 2006 und www.gerhard-
wiesnewski.de, siehe auch:
www.impfkritik.de/forum/showthread.php?t=665
[8] DPA, 15. Feb. 2006
[9] DPA, 16. Feb. 2006
[10] Nature Biotechnology, 6. Okt. 2004
[11] August M. Zoebl: ""Lesen Sie dieses Buch, bevor Sie Impfling"",
Aegis Verlag 2005
[12] noch nicht publiziert, weitere Infos demnächst im impf-report
[13] DPA, 15. Feb. 2006
[14]
http://www.fli.bund.de
latt_Geflluegelpest_FLI_23082005.pdf
[15] Deutschlandfunk, 24. Feb. 2006
[16] Lange, Vogel: ""Influenza"", ABW-Wissenschaftsverlag, 2004
[17] RKI-Pressestelle in einer Email vom 1.2.2005 an den Autor
[18] Donald R. Olsen et. al, 2004

Liebe Grüße,
Thomas
__________________
Thomas Braunsdorf
Tierheilpraktiker (Tätigkeitsschwerpunkt Vögel)
Lebensenergieberater Tier
Verhaltensberater Papageien

"Manchen Menschen verbietet ihre gute Erziehung, mit vollem Munde zu reden; aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun."
(Oskar Wilde)
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Re: Impfstoffe: Aufbau, Wirkungsweise, Stand der "Technik", Ausblicke

Beitrag von VP-Archivar »

owl schrieb am 03.03.2006, 08:29:

Hallo

vielleicht wird impfen bald gar nicht mehr notwendig sein

Sieht so unsere Zukunft bzw. die der Hühner aus?

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21242/1.html

(Link nicht mehr verfügbar)

Warum um alles in der Welt, verdächtige ich bloss immer die Gentech-Konzerne, dass sie eventuell Milliarden-Umsätze bedingt durch die Vogelgrippe machen könnten?
Ich halte die Biotech-Branche für mindestens genau so geschäftstüchtig, wie z. B. die Pharmafirmen/***. Und obwohl die Risiken und Nebenwirkungen der Gentechnik weitgehend unbekannt sind, wird trotzdem global im grossen Stil drauf los manipuliert, gezüchtet oder angebaut. In diesem Bereich agieren Konzerne, die mir weitaus mehr Angst machen, als alle Grippeviren zusammen !!!
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Re: Impfstoffe: Aufbau, Wirkungsweise, Stand der "Technik", Ausblicke

Beitrag von VP-Archivar »

Cygnus schrieb am 04.03.2006, 00:12:

Handelsübliche Impfstoffe
Vogelgrippe

Töten statt impfen
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/i ... 787&type=0

von Christina Hohmann, Eschborn (Text siehe Link)
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