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Zuchtgenehmigung, Fragen dazu

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VP-Archivar
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Zuchtgenehmigung, Fragen dazu

Beitrag von VP-Archivar »

kommissarinrosa schrieb am 24.06.2008, 14:06:

Hallo Züchter,

wie habt Ihr Euch die notwendigen Sachkenntnisse erworben, die man für eine Zuchtgenehmigung braucht?

Gibt es da empfehlenswerte Bücher?

Ich habe 10 Wellis und möchte gerne ein Pärchen brüten lassen, gar keine grölßere Zucht in dem Sinne führen. Natürlich nicht ohne die ZG. Die Räumlichkeiten dürfte ich haben. Als Quarantäneraum käme unser 2. Badezimmer in Betracht, das bis unter die Decke gefliest ist. Durch meine medizinische Vorbildung habe ich auch ein bisschen Hintergrundwissen, aber eben nicht genug.

Wer kann mir da ein paar Tipps geben?
Da ich in Bayern wohne, muss ich sicher gut vorbereitet sein...

Danke für jeden Tipp..
Monika
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Re: Zuchtgenehmigung, Fragen dazu

Beitrag von VP-Archivar »

Robbyamy schrieb am 24.06.2008, 14:47:

Ich habe in Sachsen meine Zuchtgenehmigung gemacht.
Ich brauchte einen Quarantänekäfig mit Kotgitter, gefliesten Quarantäneraum mit Waschbecken ,ein polizeiliches Führungszeugnis, nicht älter als 3 Monate und ein Zuchtbuch, in dem alle vorhandenen Agas (in deinem Fall Wellensittiche) mit Ringnummer eingetragen sein mußten.

Rufe doch einfach mal bei der zuständigen Stelle für Zuchtgenehmigung an. Mir haben sie Adresse genannt, wo man Lernmaterial und Zuchtbuch erwerben konnte , was sie alles wissen wollen und wie die Unterbringungsmöglichkeiten der Vögel sein sollten.

Die gesamte Zuchtgenehmigung kostete mich 50€.
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Re: Zuchtgenehmigung, Fragen dazu

Beitrag von VP-Archivar »

Pandion schrieb am 24.06.2008, 15:16:

Zitat:
Zitat von Robbyamy Beitrag anzeigen
ein polizeiliches Führungszeugnis, nicht älter als 3 Monate


Ja wozu um alles in der Welt braucht man denn dies für ne ZG?


Liebe Grüße von Silke
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Re: Zuchtgenehmigung, Fragen dazu

Beitrag von VP-Archivar »

Robbyamy schrieb am 24.06.2008, 15:53:

Zitat:
Zitat von Pandion Beitrag anzeigen


Ja wozu um alles in der Welt braucht man denn dies für ne ZG?


Liebe Grüße von Silke

weil man nachweisen muß, dass man nicht illegal mit Tieren gehandelt hat, Schmuggel, etc.
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Re: Zuchtgenehmigung, Fragen dazu

Beitrag von VP-Archivar »

kommissarinrosa schrieb am 24.06.2008, 21:17:

Hallo Maggy,

danke für deine Antwort. Ja, ich werde hier im Veterinäramt nachfragen.

Klingt ja eigentlich gar nicht so schlimm...

Ich denke, ich werde viel über die Psittakose lernen, aber wo lerne ich, wie ich mit brütenden Hennen und Hähne umgehe? Auch aus dem genannten Handbuch?

Neugierige Grüße
Monika
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Re: Zuchtgenehmigung, Fragen dazu

Beitrag von VP-Archivar »

Robbyamy schrieb am 25.06.2008, 05:24:

Zitat:
Zitat von kommissarinrosa Beitrag anzeigen

Klingt ja eigentlich gar nicht so schlimm...

Ich denke, ich werde viel über die Psittakose lernen, aber wo lerne ich, wie ich mit brütenden Hennen und Hähne umgehe? Auch aus dem genannten Handbuch?

Neugierige Grüße
Monika

hier ist ein Übungsbogen für die Zuchtgenehmigung für Wellensittichhalter

(Link nicht mehr verfügbar)

Vielleicht hilft er weiter. Sonst einfach Tante Google fragen
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Andreas
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Re: Zuchtgenehmigung, Fragen dazu

Beitrag von Andreas »

Update: Die Psittakoseverordnung, nach der die Zucht von Papageien und Sittichen nur mit einer Zuchtgenehmigung und unter der Verwendung spezieller Fußringe zur Kennzeichnung erlaubt war, wurde im September 2012 aufgehoben. Zweck der Verordnung war es, die auch heute noch anzeigepflichtige Tierseuche "Psittakose" einzudämmen.

Seit 2012 dürfen nun also bestimmte Sittiche auch ohne diese Genehmigung gezüchtet werden, das betrifft beispielsweise die "Vermehrung" von Wellensittichen im privaten Bereich. Gewerbliche Züchter hingegen müssen auch weiterhin ihre Zucht genehmigen lassen, und auch bei der Zucht von nach der Artenschutzverordnung geschützten Arten (wie Kakadus, Aras oder seltene Sittiche) muss weiterhin eine Kennzeichnung der Tiere mit Ringen erfolgen.

Gründe für die Aufhebung der Verordnung sind hier nachzulesen.
VG,
Andreas
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