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Henne mit Megabakterien sucht Gesellschaft

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Henne mit Megabakterien sucht Gesellschaft

Beitrag von VP-Archivar »

Vogelfrau schrieb am 22.04.2013, 19:43:

Hallo.
Ich bin neu hier & habe ein ganz spezielles anliegen.
& zwar ist unsere Sperlingspapagei-Henne Überträgerin der Megabakterien.
Bei ihr ist es allerdings nicht ausgebrochen.
Nun hat sie dadurch gestern bereits den zweiten Mann verloren.
Einen gesunden Vogel wollen wir nun natürlich nicht mehr dazu setzen.
So allein ruft sie aber immer nach uns & ist sehr allein.
Wir suchen also einen Vogel der ebenfalls Überträger (aber nicht krank!) ist
& den wir vergesellschaften können.

Kennt jemand zufällig so einen Piepmatz der andernfalls auch allein bleiben müsste?
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Re: Henne mit Megabakterien sucht Gesellschaft

Beitrag von VP-Archivar »

Alfred schrieb am 23.04.2013, 02:04:

Hallo,

Megabakterien sind ´ne eklige Sache.
Aber ich hätte mal eine Frage: Statt einen ebenfalls kranken Vogel dazu zu holen, wie wäre es denn wenn ihr eure Henne gegen die Megabakterien behandelt? Würde nach meiner Ansicht irgendwie mehr Sinn machen.
Das Medikament der Wahl wäre Amphomoronal, in den Schnabel gegeben. Ist zwar recht langwierig hilft aber.
Falls ihr keinen Tierarzt habt der weiß was zu tun ist so empfehle ich euch einen vogelkundigen Fachtierarzt aus der Datenbank von www.vogeldoktor.de Da sind entsprechende Tierärzte gelistet. Direkt empfehlen kann ich euch keinen da Du keinen Wohnort angegeben hast. Letzteres ist übrigens nicht so gut wenn man einen Vogel sucht, in Bayern wohnt und in Schleswig gibts einen. Das hilft dann auch nicht weiter.
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Re: Henne mit Megabakterien sucht Gesellschaft

Beitrag von VP-Archivar »

Vogelfrau schrieb am 23.04.2013, 06:12:

Hallo Alfred,
wir waren mit ihr & dem jetzt verstorbenen in der Tierklinik Düsseldorf.
Wir haben beide behandeln lassen, aber der Hahn hat es trotz allem nicht geschafft.
Die Henne hingegen hat noch nie irgendwelche Krankheitssymptome gezeigt,
sie hat diese Krankheit aber in sich wurde uns gesagt & überträgt sie.
Die Behandlung ist ja eh keine Garantie auf Gesundung.

Wir hatten das jetzt so verstanden, dass wenn es nicht anschlägt,
es auch nichts nützt & der Tod des Hahns ein halbes Jahr später ist für uns jetzt der Beleg dafür, dass es eben nicht angeschlagen hat.

Oder nicht?
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Re: Henne mit Megabakterien sucht Gesellschaft

Beitrag von VP-Archivar »

Alfred schrieb am 24.04.2013, 19:57:

Hallo,

Also an die Megabakteriengeschichte kann ich nicht so ganz glauben. Das kanns nicht alleine gewesen sein.
Es ist bei Megabakterien die ja eigentlich ein Pilz sind so daß die nicht unbedingt immer ausgeschieden werden. Das passiert nur bei starkem Befall. Dieser wird mit Pilzmedikamenten eingedämmt. Ansonsten sitzen die Megabakterien im Magen und bleiben dort, sie setzen sich an der Bauchspeicheldrüse fest. Diese wird in ihrer Funktion gestört. Das bedeutet dann den Tod des Vogels.
Daß euere Henne nun keine Krankheitsanzeichen zeigt sagt mir daß die Megabakterien offensichtlich nicht stark bis gar nicht mehr vorhanden sind. Deswegen kann ich mir den ausschließlichen Grund für das Versterben der Hähne nicht durch diese Megabakterien vorstellen. Da muß noch was anderes sein.
Es gibt etliche Möglichkeiten was da im Spiel sein könnte. So gibt es einige diverse Viren welche tatsächlich dem einen Vogel nichts ausmachen, der ist immun, aber für alle anderen eigentlich gesunde Vögel tödlich wirken.
Das kann man aber mit einer Blutuntersuchung welche auf Antikörper bzw. Virenbruchstücke abziehlt feststellen. Es bringt nicht viel in der Hinsicht daß man Virenverseuchung nicht abstellen kann, jedoch kann man dann einen Partner suchen der die gleichen Viren trägt ohne zu erkranken.
Eine solche Virenerkrankung ist speziell bei Agaporniden nicht selten, oftmals sind ganze Bestände bei den Züchtern durchseucht.
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