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Mehlschwalben - Mauser und Gefiederprobleme

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VP-Archivar
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Mehlschwalben - Mauser und Gefiederprobleme

Beitrag von VP-Archivar »

Jinjit schrieb am 27.05.2016, 13:30:

Hallo an alle Mehlschwalben-Freunde,

ich bin neu hier auf dem Portal und freue mich auf Austausch und Anregungen. Ich päppele schon seit einigen Jahren Wildvogelbabys auf und wildere sie dann auf; einige von ihnen habe ich auch schon überwintert.

Jetzt habe ich folgende Situation: Ich erhielt im letzten Herbst von einer Bekannten 2 junge Mehlschwalben mit Gefiederproblemen, die ich überwintern sollte, damit sie in diesem Jahr mit neuem Gefieder wieder durchstarten. Leider hat sich ihr Gefieder nicht wirklich verbessert. Neue/nachwachsende Federn brechen immer wieder ab. Richtig gemausert haben sie bisher auch nicht, jedenfalls lagen keine Federn mit Federkielen im Flexarium herum. Allenfalls Körperfedern lagen in den letzten Wochen auf dem Boden des Flex. Die beiden sind nach wie vor flugunfähig - und ich weiß nicht, wie und ob ich ihre Situation überhaupt verbessern kann.

Zu fressen bekommen sie vorwiegend Wachsmottenlarven (das mögen sie am liebsten), gehäutete Mehlwürmer, Buffalowürmer und Heimchen (mögen sie aber nicht gerne, lassen sie meistens liegen), Korvimin, hin und wieder Vit B.

Ich stelle mal ein Foto von den beiden ein.

Was ich bräuchte:
a) Infos, wann Mehlschwalben mausern
b) Tipps, was ich noch machen kann
c) evtl. langfristige Aufnahmestelle

Vielen Dank schon mal und Grüße
Gerlinde
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Re: Mehlschwalben - Mauser und Gefiederprobleme

Beitrag von VP-Archivar »

Werder schrieb am 27.05.2016, 17:50:

Herzlich willkommen hier im Vogel-forum !
Hallo Gerlinde
Erst mal ein riesen Kompliment für Deinen Einsatz an den zwei Mehlschwalbenkindern . Da hast du ja ein enormes Pensum hinter dir - die beiden machen mir so in dem Bild gar keinen so schlechten Eindruck wie es nach deinen Zeilen zu erwarten war .
Zu meiner Person : ich habe eine Mehlschwalbenkolonie an meinem Haus aufgebaut und pflege bisweilen Segler zur Flugtüchtigkeit . ( ... )
Zu deiner Futterzusammensetzung und Haltung würde ich mal sagen die hat sich bewährt sonst würden die Schwalben wohl nach dieser Zeit nicht mehr leben .
Einzig die Sache mit den Wachsmotten die die Schwalben ach so gerne fressen .
Ich erlaube mir zu sagen , die sehe ich wie unsere Schokolade ....
Eiweiss oder bestimmte Aminosäuren und Kalziummangel sind meiner Ansicht verantwortlich für die meisten Gefiederschäden oder Störungen im Wachstum - genau daran mangelt es den fetten Maden .
Ich würde die beiden mal . "" nach Frankfurt "" zur Begutachtung geben .
Einfach zur Beurteilung einer anderen Fachperson .
Zu A : eine ausgesprochene Mauserzeit können Mehlschwalben so nicht haben - sie müssen immer voll flugtauchlich sein .
B : eben , die Motten weglassen oder zumindest reduzieren .
C : eigenständiger Beitrag der noch folgt .
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Alpenseglergruss Markus
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Re: Mehlschwalben - Mauser und Gefiederprobleme

Beitrag von VP-Archivar »

Jinjit schrieb am 27.05.2016, 20:15:

Lieber Markus,

vielen lieben Dank für deinen sehr netten Beitrag. Wachsmotten werde ich erstmal reduzieren - auf die Gefahr hin, dass sie dann erstmal nicht viel fressen.

Mit "Frankfurt" meinst du die Mauerseglerklinik?

Freue mich auf dein weiteres Mail. Könntest du die beiden evtl. in deine Kolonie aufnehmen?

Viele Grüße
Gerlinde
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Re: Mehlschwalben - Mauser und Gefiederprobleme

Beitrag von VP-Archivar »

Werder schrieb am 27.05.2016, 23:30:

Hallo Gerlinde
Ja , mit Frankfurt meinte ich die Mauerseglerklinik .
Die werden deine zwei Schwalben zwar sicher nicht annehmen aber für ein Entgeld fachkundig beurteilen . Abzuklären könnten die ( oder eine andere Fachperson ? ) oder auch Du ob der Gefiederschaden nicht schon bei einer mittlerweile vernarbten kaputen irreparablen Wurzel liegt .
Dann weist Du immerhin wo Du momentan stehst und ob bis mitte Sommer Aussicht besteht , dass das Gefieder wieder ok sein wird .
Sollte das mit dem Gefieder hinkommen , die Schwalben nicht nur auf dich geprägt sind versuchen sie an einer Kolonie auszuwildern .
Bei mir wird das kaum sein , denn Schwalben über die Grenze zu schmugeln ist nicht ohne .......... das ist so ein Unding , Auswilderungsversuch da wo sie herstammen oder bei Dir in der Nähe , da wo eine grössere Kolonie besteht .
Mit deinen zwei Schwälbchen hast Du schon bis jetzt eine Hürde genommen an der die meisten von uns gescheitert wären .
Ich kann mir gut ausmahlen , dass die beiden dich auch sehr beanspruchen und alles hat dann auch mal seine Grenzen .
Könntest Du zur Beurteilung Nahaufnahmen von den Gefiederschäden und den Wurzeln , Flügeln machen ?
Das ist so mein Latein aus der Ferne , ich bin gespannt was andere "Päpler" noch beizusteuern, zu ergänzen haben .

Weiterhin toi toi toi !
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Alpenseglergruss Markus
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Re: Mehlschwalben - Mauser und Gefiederprobleme

Beitrag von VP-Archivar »

Elch schrieb am 28.05.2016, 05:11:

Sorry, aber "Frankfurt" fühlt sich nur für Segler zuständig. Da werden die Mehlschwälbchen ziemlich sicher "abblitzen".

Ich habe Fragen zu dem Thema. Da du schreibst, dass die Tiere in einem Flexarium untergbracht sind schließe ich daraus, dass sie auch in den Genuss von Frischluft kommen? (Sonnenlicht, Luftfeuchte).

Was ist mit dem Nahrungsbestandteil Fliege? Ich gehe davon aus, dass diese Luftjäger ziemlich viel geflügeltes erbeuten und füge von daher dem Schwalbenfutter auch solches hinzu.

Die Fütterung bei deiner Bekannten war so wie bei dir?

Die Futtertiere sind tiefgekühlt oder frisch?
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Re: Mehlschwalben - Mauser und Gefiederprobleme

Beitrag von VP-Archivar »

Werder schrieb am 28.05.2016, 08:28:

Hallo Elch
Du meinst , dass " Frankfurt " sich die Schwalben nicht mal ansieht ? Denn nur das meinte ich , das wäre gegen das erwähnte Entgelt schon zu erwarten .
Dass sie da nur Segler annehmen weiss ich hier ginge es nur um eine Begutachtung - nur anschauen und ein Ratschlag gegen angemessenes Entgelt.
Ist ja auch ein Tier ein Vogel etc, !
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Re: Mehlschwalben - Mauser und Gefiederprobleme

Beitrag von VP-Archivar »

Jinjit schrieb am 05.06.2016, 14:00:

Vielen Dank für die vielen guten Ratschläge hier. Ich hatte ein paar Tage keine Zeit hier reinzusehen.

Was "Frankfurt" angeht, so war es zunächst gar nicht möglich, Auskunft zu erhalten, geschweige denn eine Begutachtung (auch gegen Entgelt) zu vereinbaren - mit dem Hinweis auf die Spezialisierung. Allerdings habe ich dann immerhin zwei Kontakte erhalten, die sich mit Mehlschwalben gut auskennen und selbige auch übernehmen. An einen von beiden Kontakten kann ich die Mehlschwalben vermitteln und dort gibt es auch Artgenossen in der Langzeithaltung.

Lieben Dank an alle und viel Glück mit euren Schützlingen weiterhin.
Gerlinde
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