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Wildvogelfutter

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VP-Archivar
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Wildvogelfutter

Beitrag von VP-Archivar »

Josy78 schrieb am 05.09.2016, 22:24:

Hallo, ich bin neu hier

Ich fütter "meine" Vögel das ganze Jahr und merke das sie im Winter viel weniger fressen als das restliche Jahr.
Ich habe jetzt eine so riesige Horde an Spatzen, dass sie mir wirklich fast die Haare vom Kopp fressen.
Ich möchte gerne weiter füttern, aber meine finanziellen Mittel sind jetzt recht begrenzt durch längere Krankheit.
Ich kaufe immer so für 22-25€ 25 kg Säcke Streufutter und für ca. 17€ 200 Knödel.
Ich komme auf knapp 40€ im Monat. Und das reicht eigentlich noch nicht, da das tägliche Futter im nu leer ist.
aber gut, ein bisschen was sollen sie auch selbst ran schaffen

Hat jemand noch einen Tipp wo es vernünftiges, aber günstiges Futter gibt? Großhändler etc.?

Liebe Grüße Jo
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Re: Wildvogelfutter

Beitrag von VP-Archivar »

Sigg schrieb am 06.09.2016, 09:26:

Die günstigste Lösung ist Platahirse und das reicht für Sperlinge vollkommen.
Dabei sollte man aus Kostengründen die russische nehmen, echte (argentinische) ist teurer.
Ich gebe zwar noch Pseudogetreide wie geschälten Buchweizen, aber das ist eben nur Luxus für die Vögel.

Sigg
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dustybird
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Re: Wildvogelfutter

Beitrag von dustybird »

budgie schrieb am 08.09.2016, 16:59:

Vögel füttern im Sommer
G'day Vogelfreund es gibt da auch verschiedene Meinungen , außerdem lehnen einige andere und der Naturschutzbund eine Ganzjahresfütterung von Wildvögel ab. Ich finde eine Winterfütterung schon sehr gut , aber im Sommer wo es genug zum fressen gibt , warum dann füttern ? ( gerd)
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Re: Wildvogelfutter

Beitrag von VP-Archivar »

Sigg schrieb am 08.09.2016, 19:23:

Nein Gerd...ich war auch immer der Meinung, das es von März bis November nicht nötig ist.
Aber in diesem Jahr habe ich erlebt, was der massive Insektenmangel für Auswirkungen hat.
6 Paare Sperlinge am Haus...keine Brut von mehr als 3 jV zum Ausfliegen gebracht.
Füttern ihre JV zum Teil mit dem Talg der Meisenklödel und Hungerstreifen waren die Folge.
Meisen besuchten uns tagsüber im Keller, Wohnzimmer..etc ..immer auf der verzweifelten Suche nach Insekten, so das ich auch noch Mehl-und Getreideschimmelkäfer fütterte.
So etwas habe ich zuvor noch nie erlebt, denn in meiner Jugendzeit war die Spatzenpopulation sicher 10 X so hoch und in einem Revier welches nun ein Meisenpaar zwecks ausreichender Nahrung für ihren Nachwuchs besetzt, war früher Platz für 3 Paare und die brachten min. 7-8 JV hoch....pro Brut!!!!!
Wenn ich früher (60ziger und 70ziger Jahre) mit dem Auto unterwegs war, mußte ich sicher jede Woche die Scheiben, Scheinwerfer und Motorhaube von Fluginsektenleichen reinigen.
Heute vielleicht alle 3 Monate.
Und wenn es viel weniger Fluginsekten gibt, was ist dann erst auf den Böden und in den Bäumen los?
Also werden die Populationen der Singvögel weiter schrumpfen und unsere Flugkünstler sind in wenigen Jahren auch dran..es lebe Monsanto und Bayer.
Gruß
Siggi
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Re: Wildvogelfutter

Beitrag von VP-Archivar »

Josy78 schrieb am 08.09.2016, 23:05:

Hallo, lieben Dank für eure Nachrichten!

@ Sigg: Die 25 kg Säcke dieser Hirse sind aber genauso teuer wie mein Mischfutter...

Ich habe leider keinen eigenen Garten. Ich habe den Futterplatz an einem Spielplatz errichtet.

Ansonsten beobachte ich es wie Sigg, die Winterfütterung reicht leider nicht mehr aus.

LG Jo und gern noch mehr Ideen!
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Re: Wildvogelfutter

Beitrag von VP-Archivar »

Dodoma schrieb am 27.09.2016, 21:05:

Hallo Sigg, Josy78,
Deinen Erfahrungen mit Vogelaufzucht in d. J. kann ich mich nur anschließen. Füttere seit ein paar Jahren ganzjährig. Und das geht ins Geld. Qualitative Abstriche will man auch nicht machen. Peppe mein Vogelfutter vom Händler (kg 2,10€) immer auf mit Mehlwürmern, Nussbruch usw. Ein bekannter Vogelfutterlieferant bietet spezielles Spatzenfutter an.
So ein Sack hält bei mir 14 Tage (im Sommer), da stößt man schnell an Grenzen des Verständnisses beim Haushaltvorstand,
Gruß Martin
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Re: Wildvogelfutter

Beitrag von VP-Archivar »

Dodoma schrieb am 28.09.2016, 15:25:

Hungerstreifen bei JV
Sigg;186964 hat geschrieben: Füttern ihre JV zum Teil mit dem Talg der Meisenklödel und Hungerstreifen waren die Folge.
Hallo Sigg, wie erkenne ich Hungerstreifen bei JV? Hast Du mal ein Foto?
Gruß Martin
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Re: Wildvogelfutter

Beitrag von VP-Archivar »

Tinaspatz schrieb am 27.05.2017, 13:53:

Anfrage Josy78
Zitat:
Zitat von Josy78 Beitrag anzeigen
Hallo, ich bin neu hier

Ich fütter "meine" Vögel das ganze Jahr und merke das sie im Winter viel weniger fressen als das restliche Jahr.
Ich habe jetzt eine so riesige Horde an Spatzen, dass sie mir wirklich fast die Haare vom Kopp fressen.
Ich möchte gerne weiter füttern, aber meine finanziellen Mittel sind jetzt recht begrenzt durch längere Krankheit.
Ich kaufe immer so für 22-25€ 25 kg Säcke Streufutter und für ca. 17€ 200 Knödel.
Ich komme auf knapp 40€ im Monat. Und das reicht eigentlich noch nicht, da das tägliche Futter im nu leer ist.
aber gut, ein bisschen was sollen sie auch selbst ran schaffen

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Liebe Grüße Jo

Hallo Jo,
ich hoffe, du liest meine Info noch, bzw. vielleicht nützt es jemand anderem.

Ich habe auch viele Spatzen zu versorgen. Sie lieben Futterweizen und den bekomme ich im Raiffeisenhandel. Meistens hat jede Stadt irgendwo einen Raiffeisenhandel, Baywa oder Kornhaus. Irgendwas Genossenschaftliches. Auskunft kann auch die örtliche Volks- oder Raiffeisenbank geben.

5 kg Futterweizen kosten da 2,35 €

Dort habe ich auch das bislang günstigste Angebot von gestreiften Sonnenblumenkernen gefunden.
5 kg zu 6,99€

Das Streufutter beziehst du schon recht günstig, finde ich, aber evtl. lässt sich noch was einsparen wenn du sortenrein fütterst. Ich achte immer darauf, dass die Vögel auch alles fressen. Werfen sie Teile der Futtermischung nur umher, dann nehme ich diesen Anteil aus dem Futter heraus. Allergings biete ich auch immer mal wieder was Neues an, um zu schauen, was so geht. Es kommen ja auch immer mal wieder neue Vogelarten vorbei. Am Anfang hatte ich den Spatzen Hühnerfutter angeboten, aber sie fraßen nur den Weizen heraus und säten im Rasen Hafer und Gerste ;-)

Fettfutter mache ich selbst aus Haferflocken und etwas Speiseöl.

Meisenknödel gibt es bei mir in Zukunft nicht mehr, ist mir zu teuer, dafür biete ich unverarbeiteten Rindertalg vom Metzger an. Den bekomme ich kostenlos.

Den Talg befreie ich von Fleischresten, schneide ihn in ca. 4-cm-Würfel und friere ihn ein. Da er eine bröckelige Konsistenz hat, werde ich ihn in Zukunft in einem Teesieb anbieten. Die Vögel können ihn von oben erreichen, aber er bleibt dennoch trocken. Durch die Maschen der üblichen Knödelkäfige fallen die Bröckchen hindurch.

Ich hoffe, ich konnte dir (noch) helfen.

LG
Tinaspatz
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Re: Wildvogelfutter

Beitrag von VP-Archivar »

Josy78 schrieb am 27.05.2017, 15:25:

Hallo Tina, vielen Dank

Ich bin vor 2 Wochen umgezogen... Hier kommen die Vögel nur zögerlich, dass wird noch etwas dauern. Jedoch wird es hier eine bunte Vielfalt an Vögeln sein ein Specht habe ich an den Knödeln schon hängen sehen...
Danke für deine Tipps!

LG Jo
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