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Anfrage

Tipps und Fragen zur Haltung und zum Verhalten des Vogels
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Anfrage

Beitrag von VP-Archivar »

henkel peter schrieb am 11.05.2006, 19:05:

ein herzliches hallo an alle vogelliebhaber-
da ich jetzt ja endlich einen passenden partner für meine weißstirnamazone gefunden habe-möchte ich natürlich nix falsch machen.
wer kann mir beistand geben sprich in haltung und was mich noch intressieren würde wie läuft das mit der paarung ab-muss ich da irgend was wichtiges beachten und muss ich mir nun auch einen nistplatz besorgen und aufhängen oder ist dies nicht notwendig-weiss jemand ein spezielles leckerli um den vogel schneller rum zu kriegen ich möchte ihn so gerne zahm haben ich weiss das ich geduldig sein muss aber ich möchte jede chance nutzen--für eure hilfe danke ich euch
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Re: Anfrage

Beitrag von VP-Archivar »

Richard schrieb am 11.05.2006, 19:54:

Aus dem Reformhaus Pinienkerne oder ungesalzene Erdnüsse von Ültje. Aber alles
nur in Maßen!

Nistkasten? Erstmal Überflüssig.
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Re: Anfrage

Beitrag von VP-Archivar »

schnubbi schrieb am 12.05.2006, 20:41:

also das mit dem zahm werden,vergess erstmal.

nimm dir zeit zur zusammenführung. setz die neue nicht direkt mit der vorhandenen zusammen. das kann böse enden.ist schliesslich kein neutraler ort.lass die sich erstmal beschnuppern.klappt das,kannste es wagen.vorausgesetzt natürlich der/die vögel sind fit.ein nistkasten sollte erstmal nicht zum einsatz kommen.je nachdem wie die drauf sind von wegen dominanz,aggressivität usw kann das für den anderen ebenfalls nicht unbedingt gut ausgehen.dann mußte natürlich gucken wennste die draussen in aussenhaltung hast,vielleicht sogar mal gucken ob die einrichtung erneuert wird.so das sich neue lieblingsplätze ausgesucht werden können.ist für die neue nur gut.eine zusätzliche futterstelle würde ich ebenfalls einrchten zumindest am anfang.
__________________
Viele Grüße

Stephan
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Re: Anfrage

Beitrag von VP-Archivar »

mäusemädchen schrieb am 14.05.2006, 01:06:

Hallo,

zur Vergesellschaftung (von Verpaarung ist zu dem gegebenen Zeitpunkt noch KEINE Rede) zweier Papageien mal eine Empfehlung aus: Die Voliere 28, Heft 2 (2005), Seiten 33-64 "Vergesellschaftung von "Großpapageien" - Anspruch und Realität" - von H. Schrooten, V. Munkes und S. Munkes:

Es stehen prinzipiell zwei Möglichkeiten zur Verfügung:



1) Die Tiere werden in separaten Käfigen in einigem Abstand nebeneinander gestellt, um ihnen so einen optischen und akustischen Kontakt zu gewährleisten. Nach einigen Tagen der Eingewöhnungsphase werden beide Käfigtüren geöffnet, um den Vögeln ein erstes Zusammenkommen zu ermöglichen. In dieser Situation ist größte Aufmerksamkeit seitens des Papageienhalters geboten. Verlässt nur ein Vogel seinen Käfig, ist darauf zu achten, dass er nicht den Käfig des anderen Vogels anfliegt. Der gekäfigte Vogel fühlt sich in der Regel bedroht und in der Folge treten nicht selten heftige Kämpfe durch das Käfiggitter auf, die mit der Gefahr ernsthafter Verletzungen verbunden sind, und der angestrebte Vergesellschaftungsversuch kann schon zu diesem frühen Zeitpunkt als gescheitert angesehen werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass der Vogel mit dem älteren Hausrecht" den Neuankömmling als "Eindringling" betrachtet und sein Revier mit aggressiven Angriffen verteidigen möchte. Ein gesteigertes aggressives Verhalten wird vornehmlich bei männlichen Papageien beobachtet. Daher ist das Zuführen eines männlichen Tieres zu einem weiblichen Vogel durchweg als die vorteilhaftere Variante anzusehen.

2) Eine zweite - erfolgversprechendere - Methode ist die Zusammenführung beider Tiere auf neutralen Territorium. Keiner der Papageien ist mit den Räumlichkeiten vertraut und kann sich als "Revierbesitzer" hervortun. In dieser Situation arrangieren sich die Vögel des öfteren durch gegenseitige Ignoranz und Akzeptanz bis hin zur stetigen Annäherung und schließlich - im günstigsten Fall - durch dauerhafte Vergesellschaftung oder gar Verpaarung.

3) Sowohl bei Methode 1) als auch bei Methode 2) ist es ratsam, die Zusammenführung der Papageien durch eine - beiden Tieren unbekannte- im Umgang mit Papageienvögeln erfahrene Person begleiten zu lassen. Der eigentliche Halter wäre in dieser Situation eher als "Störfaktor" anzusehen. Auch nach einer erfolgreichen Zusammenführung der Papageien ist es unbedingt erforderlich, dass der bisherige "Partner Mensch" sich aus dem Leben der Vögel weitestgehend zurückzieht. Um den Vergesellschaftungsprozess nicht zu stören, sollten sich seine Kontakte für geraume Zeit nur auf notwendige Pflegearbeiten beschränken. (...)"

Um in erster Linie den (Wild-)Vögeln gerecht zu werden, spielt die Zahmheit eine untergeordnete Rolle.

Viel Erfolg wünscht
MMchen
__________________
Ist eine Sache einmal verdorben, so nützt es nichts mehr, im Nachhinein mit "Liebe" und "Pflicht" herumzufuchteln. (lieh-tzu)
Geändert von mäusemädchen (14.05.2006 um 01:11 Uhr)
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Re: Anfrage

Beitrag von VP-Archivar »

Gabriele schrieb am 17.05.2006, 00:46:

Hallo,

wir haben bisher 2 erfolgreiche Vergesellschaftungen von Amazonen hinter uns.
Beim ersten Mal kam zum (behinderten) Mädel ein Junge. Das 2. Mal zu dem (mittlerweile gestandenen) Herrn Rico (damals 13 Jahre) eine ausgewachsene Dame, weil unsere Charly gestorben war

Beide Male haben wir die von Mäusemädchen geschilderte Variante 1 = getrennte Käfige, gewählt. Dabei war es erstaunlich mit welcher Lautstärke sich Amazonen begrüßen! (Hubschrauberlärm!)
Es zeigte sich als vorteilhaft, das wir die eigentliche Voliere entfernten und statt dessen zwei etwa gleich große Käfige neben einander stellten. Besonders beim 2. Mal, wo Rico diesmal Heimrechte anmeldete. (Beim 1. Mal kam er hinzu)

Auch wenn die Voraussetzungen beide Male etwas anders waren, so zeigte sich, dass der gemeinsame Freiflug zur Klärung der Rangordnung genutzt wurde, wobei das jedesmal körperlich gehandicapte Mädel "verlor".
Trotzdem zeigte Rico besonders beim 2.Mal für uns seltsame Vorlieben: Er zog den Aufenthalt in einem relativ kleinen Käfig dem Freiflug vor, nur, um in "ihrer" Nähe zu sein.
Tägliche Aufgaben, wie Putzen und Futtern, wurden zeitgleich erledigt und geschlafen wurde nach recht kurzer Zeit "Gitter an Gitter".

Gemeinsamer "Freigang" (Paula kann leider nicht fliegen) war zunächst von Respekt und "Gefallen wollen" ihrerseits geprägt. Rico hingegen ist beim ersten Zusammentreffen zu ihr hin, hat sie (hektisch) geputzt, gefüttert ... und - gerade als ich dachte "Wow, welch ein Erfolg!" - da hat er sie verprügelt.

Nach wenigen Wochen haben wir den neu eingerichteten Käfig wieder hervor geholt, ins Vogelzimmer gestellt und sie machen lassen.
Wir waren Tag und Nacht eingreifbereit. Es ging alles gut.

Heute sind Paula und Rico unzertrennlich, genauso wie es Charly und Rico waren.
Es gab Kommunikationsprobleme und es gibt ab und an den üblichen Amazonenzoff. ...aber außer Sichtweite sein? Undenkbar!

Grüße
Gabi
Geändert von Gabriele (17.05.2006 um 00:47 Uhr) Grund: Grammatik
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Re: Anfrage

Beitrag von VP-Archivar »

IngeE schrieb am 26.08.2006, 23:07:

Hallo Peter, (oder besser Henkel???),

auf jeden Fall, wie geht es mit den Weissstirn derzeit? Sind sie friedlich?
Ich frage nur, weil ich die kleinen als eigentlich sehr agressive Amas kenne.

Wäre schön, was neues zu hören.

Inge
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